Tischtennis: Gemischter Jahresauftakt für VfL / SSV RaZa festigt Platz zwei mit klarem Sieg bei Meine II

Knesebeck: Liga-Spitze und Pokal-Aus

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Ein Sieg und eine Niederlage: Beim VfL Knesebeck herrschten nach den ersten beiden Partien 2016 gemischte Gefühle vor.

Den Pokal-Coup verpasst, aber Big Points in der Kreisliga gewonnen. Für die erste Herrenriege des VfL Knesebeck war die Bilanz zum Jahresauftakt gemischt. Durchweg positiv hingegen der erste Auftritt 2016 für den SSV Radenbeck-Zasenbeck.

Beim Bezirksliga-Schlusslicht TSV Meine II gab es ein klares 9:1.

Bezirksliga

TSV Meine II – SSV RaZa 1:9

Der ungewöhnliche Termin am Freitagabend brachte den SSV RaZa nicht aus der Ruhe. Dem Team um Christoph Pörschke gelang ein fast perfekter Start ins Jahr und ein optimaler in die Partie bei Meine II. Nach den Doppeln führten die Gäste bereits deutlich mit 3:0. Eine Kuriosität gab es im ersten Spiel. Beim Stand von 10:10 im fünften Satz versuchte der Meiner Ralf Vogler einen Ball mit letzter Kraft vom Boden zu fischen. Dabei brach ihm der Schläger. „Da es keine mutwillige Zerstörung des Spielgeräts war, durfte er das Holz wechseln“, erklärte RaZa-Spieler Jan Lemme nach der Partie. Letztendlich spielte das aber ohnehin keine Rolle, da Vogler in der Folge nicht mehr an den Ball kam. Für den SSV lief es danach wie am Schnürchen. Einzig Arne Meyer musste einen Punkt abgeben. In einem packenden Match unterlag er dem Meiner Jannik Weps im Entscheidungssatz mit 13:15. „Beide Spieler haben Matchbälle ausgelassen, am Ende war Weps der Glücklichere“, befand Lemme. Mit dem deutlichen Erfolg festigte RaZa seinen zweiten Tabellenplatz hinter dem souveränen Spitzenreiter aus Königslutter.

Punkte RaZa: Lemme/Selent, Pörschke/Wichmann, A. Meyer/C. Meyer; Pörschke (2), Lemme, Wichmann, Selent, C. Meyer.

Kreisliga

Fortuna Bergfeld – VfL Knesebeck 6:9

Die Knesebecker wurden von einer stark auftretenden Mannschaft aus Bergfeld überrascht. „Das Endergebnis mit 9:6 für den VfL hört sich deutlicher an als das Satzverhältnis mit 36:23. Also es hätte auch anders ausgehen können“, urteilte der Knesebecker Teamsprecher Dennis Reichelt. Tobias Schulze verlor in einem Fünfsatz-Krimi sein erstes Ligaspiel der Saison. Constantin Weykonath verdiente sich den Titel „Kämpfer des Tages“ (Reichelt). Er holte zweimal einen 0:2-Satzrückstand auf. Andre Kahle und Detlef Littau gewannen jeweils zwei Einzel-Punkte für den VfL, womit der Auswärtserfolg gesichert war. Nach der Partie ließen beide Teams den Abend mit einem gemeinsamen Essen ausklingen.

Punkte Bergfeld: Behrends/Simon, Brendel/Berlinecke; Simon (2), Bornhuse, Herhut.

Punkte Knesebeck: Schulze/Schönrock; Kahle (2), Schulze, Weykonath, Littau (2), Schönrock, Bartels.

Landespokal

MTV Isenbüttel – VfL Knesebeck 5:2

Im Kampf um den Einzug in die nächste Runde des Landespokals traten die Spitzenreiter der beiden Kreisligen Gifhorn gegeneinander an. Es wurde mit drei Spielern jeder gegen jeden gespielt. Sieger war die Mannschaft, die zuerst fünf Einzel für sich entschied. Lediglich Constantin Weykonath und Tobias Schulze konnten ihre Partien gewinnen. „Andre Kahle blieb leider ohne Sieg, und damit geht auch der Sieg des MTV Isenbüttel in Ordnung“ erläuterte Teamsprecher Dennis Reichelt.

Punkte Knesebeck: Schulze, Weykonath.

Von Andreas Arens

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