Fußball – Kreisliga: Chancenwucher steht Germania Ummern im Weg

Knesebeck kommt mit blauem Auge davon

Mehr Sandplatz als Fußballplatz: Auf einem schwierigen Geläuf trennten sich Ummern und Knesebeck mit 2:2.
+
Mehr Sandplatz als Fußballplatz: Auf einem schwierigen Geläuf trennten sich Ummern und Knesebeck mit 2:2.
  • VonJannis Klimburg
    schließen

Knesebeck – Sebastian Sommer wusste direkt nach Schlusspfiff nicht, dass 2:2 (0:1) gegen den VfL Germania Ummern in der Fußball-Kreisliga einzuordnen. „Ich weiß nicht, ob ich weinen oder lachen soll“, sagte der Co-Trainer des VfL Knesebeck.

Zunächst drehten die Einhörner eine schon verloren geglaubte Partie, mussten aber in der letzten Aktion des Spiels noch den Ausgleich einstecken.

In dem gleichen Gefühlswirrwarr befand sich auch Jörg Drangmeister. „Ich bin auf der einen Seite stolz, dass wir noch Moral bewiesen haben“, betonte der Trainer des VfL Germania Ummern. „Aber auf der anderen Seite ist es ärgerlich, weil wir das Spiel vorher hätten entscheiden müssen.“

Denn Torchancen hatten die Gäste nach dem Führungstreffer durch Michael Kuhls (36.) genug. Doch der sonst so sichere Torjäger Vitalij Sterz war lange Zeit ein Schatten seiner selbst. Gleich drei Mal lief der Angreifer alleine auf Knesebecks Keeper Marcel Latus zu, wusste das Spielgerät aber nicht über die Spiellinie zu drücken. „Natürlich muss er einen davon machen. Aber zu 90 Prozent hatte der Rasen auch daran Schuld“, äußerte sich Drangmeister zum mehr als holprigen Geläuf.

So kam es, wie es kommen musste. Die Quittung für die vielen vergebenen Möglichkeiten. Ein schwerwiegender Fehler führte zum Strafstoß, den Francesco Natale gewohnt lässig zum 1:1 verwandelte (80.). „Natürlich wird das sofort bestraft“, seufzte Drangmeister. Und es kam sogar noch schlimmer für die Gäste. Nach einer scharfen Hereingabe bugsierte Nils Wagener das Spielgerät ins eigene Gehäuse (80.). Drangmeister konnte seinen Augen kaum glauben. Statt 0:4 stand es 2:1 für die Einhörner. Doch diese wussten die glückliche Führung dann eben nicht zu verteidigen.

Und so tauchte am Ende der Geschichte natürlich Vitalij Sterz auf, der nach präziser Vorlage von Bruder Christian zum 2:2 Endstand vollendete.  jk

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare