Tischtennis – VfL-Teams im Kreispokal siegreich / Steinhorst träumt vom Kreisliga-Aufstieg

Knesebeck hoch zwei im Final Four!

Steinhorsts Henrik Schmidt (r.) und Dirk Pelzer bildeten mit einer Bilanz von 20:1-Siegen das erfolgreichste Doppel der 1. Kreisklasse 1.

ib. Die Punktspiele sind gelaufen – die Saison noch nicht. Die zweite und dritte Mannschaft des VfL Knesebeck haben in ihren Kreispokal-Runden ihre Viertelfinal-Paarungen gewonnen und damit das Final Four am 30.

Mai in Seershausen erreicht! Derweil fiebert der SV Steinhorst der Aufstiegs-Relegation entgegen.

Herren E

VfL Knesebeck II – SV Isenbüttel III 7:2

Der frühe Vogel fängt den Wurm. Locker vom Hocker buchte Knesebecks Zweitvertretung – als erstes Team – das Ticket für die Endrunde der besten Vier, „ließ nichts anbrennen“, meinte VfL-Sprecher Dennis Reichelt. Besonders das untere Paarkreuz legte den Grundstein zum klaren 7:2-Sieg: Constantin Weykonath und Ralf Müller glänzten mit überzeugenden Leistungen und Siegeswillen.

Herren F

VfL Knesebeck III – VfL Ummern II 7:5

Aufstieg ja, Double nein! Ummerns Reserve musste sich, nachdem der Sprung in die 3. Kreisklasse kampflos durch den Relegations-Verzicht des MTV Gamsen II unter Dach und Fach war, Knesebeck III in einem packenden Pokal-Fight beugen. Drei Doppelsiege zugunsten des heimischen VfL seien der ausschlaggebende Punkt gewesen, sagte Reichelt. Zudem sei Marc Jeske „in Topform und nicht zu schlagen“ gewesen.“ In der Punktspielrunde hatte Knesebecks Dritte noch beide Duelle – ebenfalls jeweils mit 5:7 – verloren und kann nun mit den Vereinskollegen eine Fahrgemeinschaft zum Final Four in Seershausen bilden.

1. Kreisklasse 1

TuS Ehra-Lessien II – SV Steinhorst 6:6

Zwei Punkte aus zwei Spielen: So lautete Steinhorsts Mission für das Ziel Aufstiegs-Relegation. In Ehra sprang die halbe Miete heraus. Mit Ingo Schilling als Ersatz für Uwe Bieber erarbeiteten sich die Steinhorster durch zwei Doppelerfolge zu Beginn einen kleinen Vorteil. Dieser hielt bis zum 3:5. Doch im unteren Paarkreuz gingen beide Einzel verloren. Henrik Schmidt/Dirk Pelzer sicherten mit einem 3:0 zumindest das Remis, Manfred Feike/Ingo Schilling fehlte am Ende das letzte Quäntchen Durchschlagskraft.

SSV Radenbeck-Z. IV – SV Steinhorst 4:7

Geschafft! Durch den Sieg im Saisonfinale schnappte sich Steinhorst mit Torben Schulze als Aushilfe den zweiten Platz und damit das Vielleicht-Ticket in die Kreisliga. Nach ausgeglichenem Start (1:1) verschafften sich die Spieler aus dem Lachteort einen kleinen Vorsprung in den Einzeln. Henrik Schmidt/Dirk Pelzer behielten kühlen Kopf und machten mit einem 3:2-Erfolg über Lemme/Lemme alles perfekt.

Schmidt zog – soweit – ein sehr positives Saisonfazit: „Wir sind mit dem Ergebnis sehr zufrieden. In der Rückrunde sind wir ungeschlagen geblieben und haben lediglich zweimal unentschieden gespielt.“ In der Relegation kommt es nun zum Nordkreis-Duell mit dem TV Teichgut I.

Von Ingo Barrenscheen

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