Fußball – Kreisliga: Gibt’s ersten Derbysieg gegen Vorhop?

Knesebeck und die Büchse der Pandora...

Bloß nicht wieder ein Kniefall! Der VfL Knesebeck (2. v. r. Sascha Bromann, l. Lukas Peschka) hofft am Sonntag auf den ersten Pflichtspielsieg gegen Erzrivale VfL Vorhop (r. Christopher Schulze).
+
Bloß nicht wieder ein Kniefall! Der VfL Knesebeck (2. v. r. Sascha Bromann, l. Lukas Peschka) hofft am Sonntag auf den ersten Pflichtspielsieg gegen Erzrivale VfL Vorhop (r. Christopher Schulze).

Knesebeck. Der VfL Vorhop: Nemesis und Büchse der Pandora für den VfL Knesebeck. Immer wenn es gegen den Erzrivalen geht, büchst das Selbstvertrauen der Einhörner auf rätselhafte Art aus. Am Sonntag (15 Uhr) ist wieder Derby-Zeit in der Fußball-Kreisliga.

Und die Blau-Weißen würden gerne endlich den Deckel über dem scheinbaren Fluch schließen.

„Wir wollen endlich mal ein Pflichtspiel gegen Vorhop gewinnen“, unterstreicht Trainer Marco Lenz und bezeichnet die Art des Auftretens in den zurückliegenden Duellen als „schlumpfig“. Sowohl im Hinspiel als auch im Stadtpokal-Finale unterlag Knesebeck jeweils 2:3. Da hilft es auch nicht, wenn sich die Spieler vorab an der Theke die Köpfe heiß reden. Und im Anschluss nur heiße Luft entweiche... „Die Mannschaft soll nicht nur erzählen, sondern Gas geben. Ich erwarte, dass sie anders auftritt als sonst“, fordert Lenz endlich einmal Derby-Feuer.

Zumal sich der Tabellenzweite neue Ziele gesetzt hat. Die VfL-Riege hat die Richtschnur bei 55 Punkten angebracht. Verpflichtend, findet Lenz. Stand den Knesebeckern bisher in den Prestige-Partien vielleicht auch die Übermotivation im Weg, könnten die Gastgeber doch nun angesichts der angenehmen Ausgangslage entspannt an die 90 prickelnden Minuten herangehen. Lenz: „Was nicht heißt, dass wir uns Liegestühle auf den Rasen stellen...“

Das wäre – wieder einmal – ein gefundenes Fressen für die Vorhoper. Für die Truppe von Thorsten Thielemann wäre ein Triumph beim Nachbarn der Befreiungsschlag nach nur einem Sieg aus den vergangenen neun Pflichtspielen. Der Coach war nach dem 1:4 gegen Brome aber nicht unzufrieden: „Die Jungs haben alles versucht, es sollte nicht sein.“ Immerhin seien viele Spieler nach Verletzungen erst wieder bei 50 bis 60 Prozent. „Wir wollen uns irgendwie in Ostern reinretten.“ Aber vorerst nach Möglichkeit wieder Ungemach über Knesebeck bringen. Oder wie Thielemann es ausdrückt: „Gut verkaufen und wenn möglich punkten.“

Von Ingo Barrenscheen

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare