Reiten – Pferdesportfestival Niedersachsen 2014

Kleis als Mr. Sixpack unter Flutlicht-Flair

Fanblock: Das Jump & Drive erwies sich speziell aus Westfalen-Sicht als echter Stimmungsmacher am gestrigen Abend beim CSI in Allersehl...

Allersehl. Wer bewundert nicht gern einen Sixpack!? Die Zuschauer beim Pferdesportfestival Niedersachsen 2014 kamen gestern Abend in den Genuss eines Flutlicht-Fotomodels.

Das Barrierespringen, Teil eins des hochdotierten Allersehler Night Grand Slams, versprühte – trotz des Sprühregens – das besondere Nightlive-Flair.

Sechs stetig höher werdende Hindernisse in kurzen Abständen. Eine reizvolle Reihe für Reiter und Publikum. Elf Hürdenlauf-Experten stellten sich der Herausforderung mit 1,60 Meter Anfangshöhe am letzten Sprung. Gleich drei Streichkandidaten im ersten Umlauf. Und die Spreu trennte sich schnell weiter vom Weizen. Bis nur noch vier Paare übrig blieben. Atem anhalten. Letzten Endes schnappte sich Thomas Kleis mit seinem Derby-Pferd AFP’s Quick Vainqueur den Preis.

Atemberaubend rasant und „unwahrscheinlich dynamisch“ (Moderator Oliver Kremer) war es übrigens direkt vor dem Barrierespringen auf dem bereits gezeichneten Grün in Allersehl zugegangen. Das berühmt-berüchtigte Jump & Drive erwies sich als zündende Stimmungskanone. Erst Springreiten, dann ab aufs Quad und geschwind durch den Parcours. Speziell die in Überzahl aktiven Reiter aus Westfalen waren sich eines eigenen Fanblocks gewiss.

Turbulent dann der Durchlauf von Michelle Schmertmann: Kremer bemerkte erst spät, dass an Hindernis 6 die Stange vom Vorlauf noch am Boden lag und legte selbst Hand an. Doch die Amazone vom RFV Graf Sporck Delbrück war bereits da und verhinderte akrobatisch einen Sturz. Kurze Verwirrung. Trotz dieser Kapriole wurde Schmertmann sogar noch Zweite und „tollkühne Siegerin der Herzen“ (Kremer) hinter Top-Umsattler Karl-Julius Möhring (RG Klosterhof Medingen) auf Campari.

Von Ingo Barrenscheen

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