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„Extrem stolz“: Der SV Eischott gewinnt den Kleinen Germanen-Cup

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Von: Marvin Scholz

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Erster Triumph nach sieben Jahren: Der SV Eischott feierte den Gesamt-Sieg beim Kleinen Germanen-Cup. Trainer Lukas Heider (2 Reihe, 1.v.l.) ist „extrem stolz“.
Erster Triumph nach sieben Jahren: Der SV Eischott feierte den Gesamt-Sieg beim Kleinen Germanen-Cup. Trainer Lukas Heider (2 Reihe, 1.v.l.) ist „extrem stolz“. © Manfred Gades.

Rühen – Die rund 180 Zuschauer wurde am vergangenen Sonnabend beim Kleinen Germanen-Cup in der Rühener Sporthalle Zeuge von spannenden Spielen und kleineren Überraschungen. Letztendlich setzte sich der SV Eischott im Neunmeter-Schießen gegen den SV Barwedel durch. Auch die Reserve vom FC Germania Parsau II machte große Schritte.

SVE-Coach Lukas Heider brachte seinen Stolz gegenüber seiner Riege deutlich zum Ausdruck: „Nach zwei Jahren Corona-Pause war es schon nochmal geiler.“ Der Lohn: Nach sieben Jahren streckten die Schwarz-Roten den Pott in die Luft. Dabei war der Weg keinesfalls einfach. Noch das erste Spiel gewann die Heider-Truppe mit 6:0 gegen Brome II, doch es folgten zwei Niederlagen gegen den SV Jembke und den FC Ohretal. „Wir haben aber in den K. o.-Partien den Schalter umgelegt und dann performt.“ Im Finale angekommen, trat beim SVE jedoch der Chancenwucher ein, doch davon ließ sich der Kreisklassist nicht beirren und siegte summa summarum verdient im Neunmeterschießen. „Diese Euphorie können wir in den Liga-Alltag mitnehmen, schloss Heider.

„Die Leute haben Lust auf Fußball“

Eine faustdicke Überraschung legte der Germanen-Unterbau auf den Hallen-Boden. Erst im Halbfinale gegen den späteren Sieger musste sich das Team von Trainer Tim Reinsdorf geschlagen geben (2:5). „Nachdem wir die ersten Spiele verloren hatten, habe ich taktisch etwas umgestellt“, umschrieb der Coach seinen Masterplan in der Hinterhand. Und es sollte Früchte tragen. Mehr und mehr kämpften sich der Unterbau in die K.o-Spiele rein und bezauberte die Fans. „Wir haben die Halle zum Beben gebracht.“ Ab dem doch recht unerwarteten Weiterkommen hieß die Devise: Etwas mehr Beton anrühren und Warten. Diese defensive Grundeinstellung mündete bis ins Halbfinale. „Ich glaube, dass wir unterschätzt wurden. Dazu kommt aber, dass wir uns null Druck gemacht haben“, so Reinsdorf. „Das war eine kleine Überraschung, aber ich bin unerwartet stolz.“

Einen rundum gelungenen Tag nahm auch der Vize-Spartenleiter Luca Jander wahr: „Es war ein faires Turnier mit 180 Zuschauern.“ Der Buden-Zauber wurde gut angenommen „und die Leute haben Lust auf Fußball!“

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