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Kirste: Wild Card für Militär-DM

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Easy mit isi: LVI-Pilotin Jördis Kirste freut sich riesig auf ihre Teilnahme an der Militär-Weltmeisterschaft im Segelfliegen mit ihrem Flugzeug vom Typ Standard Libelle. 
Foto: privat
Easy mit isi: LVI-Pilotin Jördis Kirste freut sich riesig auf ihre Teilnahme an der Militär-Weltmeisterschaft im Segelfliegen mit ihrem Flugzeug vom Typ Standard Libelle. Foto: privat

red Repke.

Wild-Card für die Überfliegerin aus der Schnuckenheide: Dank einer Sonder-Einladung darf Jördis Kirste von der Luftsportvereinigung Altkreis Isenhagen (LVI) ab Montag bei der alle zwei Jahre ausgetragenen Militär-Meisterschaft im Segelfliegen starten, die gleichzeitig als Qualifikation für die Militär-WM 2014 dient.

Eigentlich sind nur Angehörige der Bundeswehr sowie ehemalige Zeit- und Berufssoldaten an der International Military Gliding Competition teilnahmeberechtigt. Es werden aber auch immer Extra-Einladungen aufgrund besonderer fliegerischer Fähigkeiten ausgesprochen. Und Kirste gehört zu den Auserwählten. Die 25-jährige Pilotin wird die Fahne der Repker Segelflieger – neben den Flaggen der Belgier, Niederländer, Franzosen, Tschechen und Engländer – hissen.

Südlich von Berlin, auf dem Stützpunkt Holzdorf, kommt es für die erfolgreiche Segelfliegerin mit internationaler Erfahrung zu einem Höhepunkt in ihrer bisherigen Flug- respektive Laufbahn. „Die Bodenbeschaffenheit ist hervorragend. Die Sandböden des Flämings begünstigen die thermischen Bedingungen. Ich freue mich auf die Luftrennen und die Herausforderung“, fiebert Kirste dem lautlosen Wettkampf entgegen.

Das Sportgerät, ein Segelflugzeug mit 15 Meter Spannweite vom Typ Standard Libelle, wird durch ihren Vater Ulrich extra getunt. Um den Luftwiderstand so gering wie möglich zu halten. „Ein kleines Staubkörnchen, eine kleine Mücke am Flügel verursacht sofort Widerstand, der zu erheblichen Leistungseinbußen führt“, weiß der 59-Jährige, der selbst über 40 Jahre Segelflugerfahrung verfügt.

Dass nicht alles so entspannt ablaufen wird wie auf einem normalen Wettbewerb, ist der jungen Pilotin, die mit 17 Jahren ihre Fliegerkarriere begann, klar. Schließlich ist es ein Militärwettbewerb, bei dem die ganz normalen Regeln und die Disziplin der Bundeswehr herrschen.

In jedem Fall drückt die komplette Schnuckenheide Kirste die Daumen. Eine Repker Segelfliegerin auf der internationalen Bühne, da ist der gesamte Verein mächtig stolz.

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