optimistisch Frauenfußball – Champions League:

Kellermann ist

Auch im Rückspiel der Frauenfußball-Champions-League will der VfL Wolfsburg (Anna Blässe/l.) mit Volldampf nach vorne spielen. Trainer Ralf Kellermann warnt aber vor Gegner Stabaek. Foto: Gades

Wolfsburg. Der Vorsprung ist minimal. Der Optimismus weit größer.

„Wenn wir so dominant spielen wie im Hinspiel, dann bin ich zuversichtlich, dass wir gewinnen werden“, sagte Ralf Kellermann, Trainer des VfL Wolfsburg, vor dem Rückspiel im Sechzehntelfinale der Frauenfußball-Champions-League gegen Stabaek IF (heute, 17 Uhr/live bei Eurosport).

Das 1:0 aus dem Hinspiel sei zwar eine „sehr, sehr gute Voraussetzung“, um ins Achtelfinale der europäischen Königsklasse einzuziehen, erklärte der VfL-Coach. Aber eben auch gefährlich. Wenn Stabaek ein Tor gelänge, dann könnte sich das „Blatt schnell wenden.“

Kellermann geht allerdings nicht davon aus, dass die Norwegerinnen von Beginn an versuchen werden, im Stadion am Elsterweg den Rückstand aufzuholen. Er sei überrascht gewesen, wie passiv Stabaek das Heimspiel bestritten hätte. „Wenn es lange 0:0 steht, kann es sein, dass Stabaek in den letzten 30 Minuten etwas versucht“, so Kellermann, der vor dem Umschaltspiel und den Standardsituationen warnte.

Personell kann der Wolfsburger Übungsleiter auf den Kader des Hinspiels zurückgreifen. Möglicherweise wird allerdings Lena Goeßling von Beginn an im Mittelfeld auflaufen. „Lena ist sicherlich noch nicht fit. Aber es ist auch nicht ausgeschlossen, dass sie beginnt und 60 Minuten spielt“, meinte Kellermann.

Im Vergleich zum Hinspiel forderte der VfL-Coach mehr Konsequenz. Der letzte Pass habe gefehlt, um für klare Verhältnisse zu sorgen. Das können die Wölfinnen am heutigen Abend nachholen.

Von Matthias Jansen

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