Fußball – Kreisliga: Spraksensehls Trainer Rouven Lütke glaubt nicht an Alleingang

Keineswegs konkurrenzlos

Geben sie schon die Richtung vor? Aktuell liegt der SV Sprakensehl klar auf Aufstiegskurs, hat sieben Punkte Vorsprung auf Verfolger Wasbüttel. Foto: Barrenscheen

Sprakensehl. Ein Wochenende wie gemalt für den SV Sprakensehl. Der ungeschlagene Kreisliga-Primus gewann gegen Überraschungsteam Wittingen 1:0 und baute nach der Niederlage von Verfolger Wasbüttel (2:3 in Vorhop) den Vorsprung schon auf sieben Zähler aus.

Droht jetzt die große Langeweile?.

„Nein“, wiegelt Sprakensehls Erfolgstrainer Rouven Lütke ab. Entschieden sei nichts, das Aufstiegsrennen könne sehr schnell wieder sehr spannend werden. „Die Liga ist enger, als viele denken. Bei zwei Niederlagen könnte der Vorsprung schon aufgebraucht sein und wirklich leichte Gegner gibt es gar nicht“, warnt Lütke, der weiter darauf achten will, dass seine Spieler hart und konzentriert arbeiten.

Die Ernsthaftigkeit gegen jeden Gegner war bisher der große Sprakensehler Trumpf. Die Dominanz des SSV zeigte sich nicht in den Spitzenspielen. Mit Ausnahme des 5:1 in Wesendorf endeten die anderen Hits gegen Wasbüttel (2:2), Meinersen (1:1), Wittingen (1:0) oder Hankensbüttel (2:1) knapp.

Den Vorsprung erspielte sich der SSV in den Partien gegen die vermeintlich leichteren Gegner. „Wir haben die Pflichtaufgaben sicher besser gelöst“, lobt Lütke die Konstanz seiner Mannschaft.

Und die Ergebnisse. Spielerisch räumt Lütke ein, „gäbe es sicher noch Verbesserungsmöglichkeiten.“ Abhilfe kann Daniel Hoffmann schaffen. Der Mittelfeldspieler kommt aus Velpke. Er soll aber nicht der einzige Neue sein. „Es wäre schön, wenn wir noch den einen oder anderen Spieler gewinnen könnten“, meint Lütke, der bisher mit einem kleinen Kader auskommen musste.

Einen recht frischen Eindruck der beiden Aufstiegsfavoriten aus Sprakensehl (39 Punkte) und Wasbüttel (32) gewann Vorhops Trainer Stefan Zimolong. Gut zwei Monate nach dem 4:9 in Sprakensehl siegte der VfL nun gegen Wasbüttel (3:2).

„Wenn der SSV konzentriert bleibt, dann wird sie keiner aufhalten“, ist sich Zimolong sicher. Der Vorsprung von aktuell sieben Zählern spräche doch klar für die Gelb-Schwarzen. „Sie können sich zwei Niederlagen erlauben und sind immer noch ganz vorne.“

Der Trumpf des SSV gegenüber Wasbüttel sei, so Zimolong, die Erfahrung. „Das sollten sie ausnutzen und den Aufstieg ohne eine Ehrenrunde perfekt machen. Im nächsten Jahr könnten andere Mannschaften aufschließen“, meint Vorhops Trainer, der nicht glaubt, dass Sprakensehl die Saison ohne Niederlage übersteht. „Irgendwo liegt immer ein Stolperstein.“

Von Matthias Jansen

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