Handball – Verbandsliga Herren: MTV Braunschweig II wird heute die erste Nagelprobe für Wittingens Heimnimbus

Nur keine „Das wird schon...“-Gedanken

+
Das dürfte eine harte Nuss werden: Wittingens Verbandsliga-Handballer (beim Wurf Torsten Meyer) empfangen heute Abend in der Verbandsliga den MTV Braunschweig II und wollen ihre weiße Weste zuhause wahren.

Wittingen. Und der siebte Streich folgt sogleich. . . Abwarten. Schon Max und Moritz wurde im Märchen der Gebrüder Grimm die siebte Lausbuben-Tat zum Verhängnis. 

Dieses Schicksal wollen die Verbandsliga-Handballer des VfL Wittingen am heutigen Samstag (19.15 Uhr) nicht teilen, sondern ihren Heimnimbus (sechs Spiele, sechs Siege) wahren. 

Ein Unterfangen, das in der zweiten Saisonhälfte allerdings immer schwieriger werden dürfte. Denn die Gegner werden zunehmend stärker. Der Tabellennachbar MTV Braunschweig II wird die erste Nagelprobe.

Im weiteren Verlauf der Rückserie kommen dann auch noch die Top Vier in die Brauereistadt. Die Festung Gelbe Hölle wird also anno 2018 aufs Korn genommen. „Braunschweig ist nach Hildesheim erst die zweite Top-Mannschaft, die bei uns gastiert. Uns erwartet ein schwieriges Spiel“, unterstreicht VfL-Coach Christian Gades. Keine Frage: Ihm schwebt ganz klar vor, „die weiße Weste zu wahren und zuhause verlustpunktfrei zu bleiben.“ Doch die bisherige Bilderbuch-Bilanz dürfe nicht die Sinne seiner Spieler vernebeln. „Es darf nicht in die Köpfe eintreten: Was soll uns zuhause schon passieren!? Da gehört mehr dazu als: Ach, zuhause wird schon nichts anbrennen...“ Ansonsten könnten sich die Wittinger am Ende der 60 Minuten gegen die Löwenstadt-Reserve dumm anschauen.

Nach gut einem Monat ohne Erfolgserlebnis wäre es ohnehin an der Zeit, dass der ehemalige Oberligist punktet und seinen Status Quo in der oberen Tabellenhälfte absichert. Denn wie bereits erwähnt: Es blühen noch ganz andere Herausforderungen demnächst. In Braunschweig (26:29) hatte es nicht ganz gereicht trotz guter Leistung. „An diese müssen wir uns zurückerinnern und uns die Punkte zurückholen“, animiert Gades sein Team. Der Kampf passte zuletzt, nur die Chancenverwertung muss sich eindeutig steigern. Der Vorteil, die große Unbekannte in der Liga zu sein, ist mittlerweile weggefallen für den VfL. Der Trainer: „Es kommt auf uns an, was wir dem Gegner anbieten. Und wir wollen möglichst wenig anbieten...“

Von Ingo Barrenscheen

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Ab dem 25.5.2018 gilt die Datenschutzgrundverordnung. Dazu haben wir unser Kommentarsystem geändert. Um kommentieren zu können, müssen Sie sich bei unserem Dienstleister DISQUS anmelden. Sollten Sie zuvor bereits ein Profil bei DISQUS angelegt haben, können Sie dieses weiter verwenden. Nutzer, die sich über den alten Portal-Login angemeldet haben, müssen sich bitte einmalig direkt bei DISQUS neu anmelden.