Fußball – Kreisliga: Knesebecks Mittelfeldspieler bekommt Freigabe aus Wittingen

Keine Sperre für Kühne

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Nur Gelb, nicht Rot: Michel Kühne (r.) darf ab sofort wieder für den VfL Knesebeck spielen. Der VfL Wittingen verzichtete auf eine Sperre des Mittelfeldspielers.

Wittingen/Knesebeck. Einen Schlussstrich hatte er schon mit seiner fristgerechten Kündigung im Winter gezogen. Jetzt ist das Kapitel VfL Wittingen für Michel Kühne endgültig beendet.

Der defensive Mittelfeldspieler kehrt nach nur einem halben Jahr beim Fußball-Bezirksligisten zum VfL Knesebeck zurück (das IK berichtete) und ist ab sofort auch für den Kreisligisten spielberechtigt. „Es ist vollbracht“, atmete Knesebecks Spartenleiter Tobias Krebiel nach dem langen Tauziehen der Vereine durch.

Mit Peter Herrewig, Fußball-Spartenleiter der Brauereistädter, war sich Krebiel nun doch einig geworden, hatte Kühnes Freigabe ohne eine Sperre erreichen können. Und dass, obwohl sich der Rückkehrer bei seinem Intermezzo (Zehn Punktspiel-Einsätze) aus Wittinger Sicht nicht immer sportlich verhalten haben soll. „Schön, dass sich gute und ehrliche Vereinsarbeit auch einmal auszahlt“, freute sich Krebiel, der die Rückkehr Kühnes als einen „weiteren Schritt in die richtige Richtung“ bewertete.

Wie sein Trainer Marco Lenz. „Wenn Michel wieder an seine Knesebecker Leistungen anknüpft und der Spaß am Fußball zurückkommt, wird er für uns eine große Verstärkung sein“, hofft Lenz (Foto), bald wieder einen der „besten 6er“ der Kreisliga in seinen Reihen zu haben.

Mit Kühne würde sich Knesebeck, das in den letzten Jahren immer mit einem arg begrenzten Kader haushalten musste, „taktisch sehr viel flexibler aufstellen können“, so Lenz. Der Heimkehrer werde die Einhornstädter sowohl offensiv als auch defensiv entlasten, glaubt Knesebecks Coach. Sein Debüt im blau-weißen VfL-Dress könnte Kühne im Heimspiel am Sonntag, 8. Februar, 14 Uhr, gegen Aufstiegsanwärter MTV Gamsen geben.

Die Rückkehr von Kühne ist aus Sicht von Krebiel vielleicht nur der Anfang. „Ich freue mich über jeden Knese- becker, der den Weg zurückfindet. Und ich bin überzeugt, dass Michel nicht der Letzte sein wird.

Von Matthias Jansen

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