Handball – Landesliga Damen: Wittingen erwartet heute Schlusslicht Zweidorf/Bortfeld II

„Keine halbherzigen Sachen machen“

Voll durchziehen lautet die Devise: Wittingens Handball-Damen (Nena Frenkel) streben den Pflichtsieg gegen Zweidorf an. Foto: ib

ib Wittingen. Immerhin konnten sie das Pfuschen noch leicht vertuschen.

Auch wenn Christian Gades das dürftige 28:28-Remis der Handball-Damen vom VfL Wittingen jüngst bei Liebenburg gegen den Strich ging, so nahm der Trainer doch auch einen positiven Aspekt mit in das heutige Landesliga-Heimspiel (17. 15 Uhr).

Mit der SG Zweidorf/Bortfeld II wartet erneut ein Kellerkind. Dieses Mal sogar das Tabellenschlusslicht. Die Vorwoche dient da im Grunde als aktuelles Mahnmal für den VfL, nicht wieder den Schlendrian einkehren zu lassen. Wobei Gades im Nachhinein nicht alles schlecht geredet wissen wollte. „Der Punktverlust gegen Liebenburg war schon ärgerlich. Aber das Aufbäumen nach unserer Schwächephase war dann doch auch noch positiv.“

Heute könnte er auf eine Aufholjagd allerdings gut und gerne verzichten. Vielmehr sollen die Wittingerinnen das Geschehen von Anfang bis Ende diktieren. „Ich hoffe, dass das Spiel eine Lehre war. Wir dürfen keine halbherzigen Sachen machen.“ Selbst Abstiegskandidaten könnten, „wenn man einen Gang zurückschaltet“, zurückkommen, warnt Gades.

Sein Credo für die Pflichtaufgabe gegen den Letzten ist klar: hinten sicher stehen, Bälle abfangen und zack nach vorn. Wenn es dann doch zum gebundenen Spiel kommt, bitte schön „Dynamik im Rückraum. Wir müssen zwei Abwehrspieler binden und Freiräume für die Mitspieler schaffen“, umreißt der VfL-Trainer die Angriffstaktik.

Verzichten muss Wittingen auf Anna und Charlotte Klasen, Christin Pörschke und Torfrau Marilena Jacob. Dafür sind Anna Steinmetz und Denise Schulze mit an Bord. Und Comebackerin Rebekka Refardt, die sich „für den Ernstfall“ als zweite Keeperin auf die Bank setzt, so Gades. Klare Ansage von ihm: „Wir wollen das Ding gewinnen. Da gibt es keine Ausreden.“

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