Fußball – Bezirkspokal, 1. Runde: Wahrenholz in Vordorf

Kein Wunsch-Los: Gryglewski (ge)warnt

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Leicht wird der Sprung in die zweite Bezirkspokal-Runde ganz gewiss nicht für den VfL Wahrenholz (r. Jan-Patrick Schön). Kreispokalsieger TSV Vordorf ist ein Wolf im Schafspelz.

Wahrenholz. Man kennt sie ja, die Geschichten von aufmuckenden Außenseitern in Cup-Wettbewerben. Auch Torben Gryglewski ist der Pflichtspiel-Auftakt für den VfL Wahrenholz nicht ganz geheuer.

Das Taterbusch-Team muss in der ersten Bezirkspokal-Runde am kommenden Sonntag (13 Uhr) beim Kreisliga-Neuling und Kreispokalsieger TSV Vordorf antreten.

Gryglewski gibt offen und ehrlich zu: „Ich hätte mir lieber einen Bezirksligisten gewünscht.“ Warum? Nun ja, weil jeder von Wahrenholz erwarte, gegen den klassentieferen Emporkömmling weiterzukommen. Diese Erwartung stelle der VfL an sich selbst im Grunde auch, meint der Coach. Doch Vordorf sei „immer noch euphorisiert“ und verfüge zudem über „ein paar richtig gute Einzelspieler“. Zudem sei TSV-Trainer Heinz-Günter Scheil ein alter Fuchs. Wahrenholz müsse zusehen, beim Widersacher möglichst schnell auf die Euphorie-Bremse zu treten.

Gryglewski ahnt: „Wir müssen einiges abrufen.“ Zumal die Schwarz-Gelben ziemlich eng besetzt sind – womöglich fehlen elf Spieler aus dem Kader! Doch dem VfL-Coach ist nicht etwa Angst und Bange. „Ich werde die Jungs einnorden. Aber sie sind derzeit sehr fokussiert und geerdet. Wenn wir so agieren, wie wir trainieren, werden wir auch weiterkommen.“

In der zweiten Runde würde im Erfolgsfall der TSV Ehmen warten. Ein Bezirksligist. Schon viel mehr ein Wunsch-Los, um eine Woche vor dem Liga-Start den Ernstfall zu proben. Wobei: Gryglewski sieht auch den Auftakt in Vordorf durchaus als Nagelprobe an. Weil er nicht den Kader hat, um zu experimentieren.

Von Ingo Barrenscheen

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