Kleiner Germanen-Cup: Blau-Weiß zum dritten Mal Vize / Brome II im Viertelfinale raus

Kein Finalglück bei Rühen

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Der FC Brome II (r.) landete in der Gruppe B vor dem FC Ohretal (l.). Für beide war im Viertelfinale Schluss. 

ct Rühen. Finale „dahoam“ verloren. Wie der große FC Bayern München einst in der Champions League, gab auch der SV BW Rühen sein Heimendspiel ab. Beim „kleinen“ Germanen-Cup des FC Germania Parsau unterlag das Team von Trainer Sören Henke im Finale dem TSV Danndorf mit 2:4.

Damit beendete der Spitzenreiter der 1. Kreisklasse schon zum dritten Mal ein Hallenfußballturnier auf dem zweiten Platz, machte seinen „unrühmlichen“ Hattrick somit perfekt. Der FC Germania Parsau II, der im Vorjahr noch für die ein oder andere Überraschung gesorgt hatte, wurde dagegen mit nur einem Punkt Letzter. Das Unentschieden gelang den Germanen aber ausgerechnet gegen den späteren Sieger Danndorf.

Auch das Weiterkommen von Rühen stand zunächst auf der Kippe. Erst mit einem Gewinn über Parsau II im letzten Gruppenspiel qualifizierte sich das Henke-Team als einer der zwei besten Dritten fürs Viertelfinale. Von da an waren die Blau-Weißen aber voll drin, besiegten Bergfeld mit 1:0 und zerlegten Klötze anschließend mit 4:0.

Für den FC Brome II war nach einer starken Vorrunde und drei Siegen dagegen bereits im Viertelfinale Schluss, mit 0:1 mussten sich die Burgstädter Danndorf beugen. Auch der FC Ohretal schied hier aus.

Im Endspiel lag Rühen mit 0:3 zurück, kämpfte sich auf 2:3 ran und war nah am Ausgleich. „Dann haben wir aufgemacht und unglücklich das 2:4 kassierte“, analysierte Henke, der mit den Hallenauftritten vollauf zufrieden war: „Es zeugt natürlich von einer gewissen Kontinuität, wenn wir dreimal ins Finale kommen, auch wenn wir gerne einen Pott geholt hätten.“ Spielerisch war es laut Henke jedoch das schwächste Turnier seines Teams: „Wir haben aber auch viel rotiert.“

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