Fußball – 2. Kreisklasse 1+2: Gehen die Spiele an?

„Kann man gleich einen Krankenwagen hinstellen...“

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Mit einem Sieg gegen den TV Emmen kann der VfL Wahrenholz II (r.) bis auf zwei Punkte an Primus Brome II herankommen. 

ib. Bei den Olympischen Spielen in Pyeongchang gehört die Buckelpiste zu den spektakulären Disziplinen. Am Taterbusch indes ist diese Art des Untergrunds nicht wirklich zweckdienlich.

Die Chancen stehen nicht gut, dass der VfL Wahrenholz II sein Nachholspiel in der 2. Fußball-Kreisklasse 1 am Sonntag (12 Uhr) austragen kann. In Ummern hingegen könnte es unter Umständen angehen.

Staffel 1

VfL Wahrenholz II – TV Emmen

Probehalber sei er im Zuge des Trainings über den B-Platz „gelatscht“: Im Anschluss winkte der Wahrenholzer Coach Ralph Meyer direkt ab. „Da kann man gleich einen Krankenwagen hinstellen für die zehn Leute mit Bänderrissen...“ Wenn überhaupt, kann die VfL-Reserve am Sonntag nur auf dem oberen Taterbusch-Grün antreten. Doch aufgrund der frostigen Temperaturen seien die Plätze „glatt, gefroren, huckelig. Wenn es stattfindet, wird es keinen Spaß machen“, prognostizierte Meyer. Vorbereitet sei seine Riege wohl gemerkt. Der Tabellenzweite strebt für den Wiederaufstieg gegen das Überraschungs-Schlusslicht aus Emmen direkt drei Punkte an. Dass der Gegner so schlecht dasteht, verwundert Meyer. Allerdings trug sein Team ein entscheidendes Scherflein dazu bei. „Sie haben von uns zu Beginn der Saison gleich eine 7:1-Jagdreise gekriegt, dadurch wurde die Misere eingeläutet. Die werden heiß sein wie Frittenfett. Wir müssen aus den Köpfen rauskriegen, dass wir gegen den Letzten spielen.“

Staffel 2

VfL Germ. Ummern II – SG Vollbüttel/Ribbesbüttel

Kurz mal aus dem Winterschlaf erwachen, 90 Minuten kicken und dann wieder hinhauen: So lautet der Plan der Ummeraner Reserve. Denn die nächste regulär angesetzte Paarung im Anschluss an das Nachholspiel gegen Vollbüttel/Ribbesbüttel stünde erst in anderthalb Monaten (18. März) an! „Wir haben auf dem Papier nichts zu verlieren. Deshalb wollen wir jetzt auch unbedingt spielen, dann können wir einen Haken hinter machen und uns vernünftig vorbereiten“, sagt Co-Trainer Jan Rüngeling. Der Platz sei an und für sich in einem guten Zustand. Nur die Minusgrade stellen ein Problem dar. „Es ist temperaturabhängig. Wenn es wärmer wird, würden wir spielen.“ Mit Neuzugang Christian Serowy (Wesendorfer SC) an Bord soll es dann besser laufen als im bitteren Hinspiel (1:10).

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