Fußball – 1. Kreisklasse 1, Hinrunden-Rückblick Teil 2: SV Eischott und FC Ohretal im Soll

Kader-Schwund in Schönewörde!

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Um ein Drittel geschrumpft: Der Kader des TSV Schönewörde (l. Thomas Bulach, r. Jan Henneicke) hat sich in der Winterpause dezimiert. Daher wird es eine komplizierte Rückrunde. 

Nach oben geht nur wenig, nach unten ist noch etwas Luft. Im zweiten Teil des IK-Rückblickes der 1. Fußball-Kreisklasse 1 steht das Niemandsland der Tabelle im Fokus, wo sich die drei Nord-Teams TSV Schönewörde, FC Ohretal und SV Eischott befinden.

TSV Schönewörde

Eine Hinrunde mit Höhen und Tiefen liegt hinter dem TSV Schönewörde. Mit 19 Zählern rangiert die Mannschaft von Trainer Baris Oskay im Mittelfeld der Tabelle. Zwar überzeugte der TSV mit 40 Treffern in der Offensive, doch der Hintermannschaft unterliefen einige Fehler. 48 Gegentore musste Schönewörde in 16 Spielen hinnehmen, was einen Schnitt von drei Einschlägen pro Partie ausmacht. „Wir haben die Konstanz aus der vergangenen Saison noch nicht erreicht. In der Defensive sind uns zu viele individuelle Fehler passiert“, seufzte der Übungsleiter. Die Aufgaben werden in der Rückserie auch nicht leichter, denn der Kader ist von 24 auf 16 Spieler geschrumpft! So musste der Tabellenachte etwa Leistungsträger wie Malcome Weseloh, Nico Gercke, Felix Gercke, Moussa Kone (alle Ziel unbekannt), und auch einige andere Flüchtlinge wieder ziehen lassen. „Wir müssen die Rückrunde unter den schwierigen Voraussetzungen nun so gut wie möglich bestreiten. Denn mit dem Abstieg wollen wir weiterhin nichts zu tun haben“, sagte Oskay weiter.

FC Ohretal

Es ist noch mehr drin in der Rückrunde: Der FC Ohretal (l.) will in der zweiten Saisonhälfte noch ordentlich klettern. 

„Eigentlich weiß jeder, dass wir sechs Punkte zu wenig haben“, meinte FCO-Coach Matthias Bock, der aber dennoch zufrieden auf die erste Halbserie zurückblickt: „17 Punkte aus zwölf Spielen hört sich nicht so schlecht an.“ Die angesprochenen sechs Zähler, die Bock gerne zusätzlich auf dem Konto gesehen hätte, verspielte der FCO vornehmlich in den Schlussminuten. „In den letzten fünf Minuten müssen wir uns teilweise cleverer anstellen und auch mal eine knappe Führung nach Hause bringen“, konstatierte Bock. In der Rückrunde erwartet der Übungsleiter, dass genau dieses Problem behoben ist: „Die Jungs sind teilweise noch jung und haben hoffentlich ihre Lehren daraus gezogen. Wir können in der Tabelle ein wenig nach oben klettern.“ Primäres Ziel sei aber, „den Klassenerhalt so schnell wie möglich einzutüten.“

SV Eischott

Nach einer eher wackeligen Vorsaison lief die Hinrunde für den SV Eischott diesmal viel entspannter an. Nach einem großen Umbruch, bei dem drei Leistungsträger zum SV BW Rühen wechselten, stehen die Rot-Weißen mit 16 Punkten im Mittelfeld der Tabelle. „Im Großen und Ganzen sehen wir die Hinserie als sehr positiv an. Die neuen Spieler haben sich schnell zurechtgefunden und wurden auch gut integriert. Trotzdem wäre noch der eine oder andere Punkt mehr drin gewesen“, resümierte SVE-Akteur Kevin Krause. Für die Rückrunde ist das Ziel klar definiert: „Wir wollen so schnell wie möglich den Klassenerhalt perfekt machen.“ Ein Spieler wird dabei nicht helfen können. Jan Anwar verlässt den SVE und schließt sich mit sofortiger Wirkung dem SV Teutonia Tiddische an. Für die Offensive sollen aber noch neue Spieler dazukommen.

Von Jannis Klimburg und Christian Thiemann

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