Fußball – 1. Kreisklasse 1: Jakob Hefenbrock ist Brechtorfs Newcomer

Jung, flexibel, lernwillig

Die Ziele (den Ball) fest im Blick: Brechtorfs Jakob Hefenbrock (rechts) hat mit seinem TSV noch einiges vor. Zuerst sollen gegen Ohretal aber drei Zähler her.
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Die Ziele (den Ball) fest im Blick: Brechtorfs Jakob Hefenbrock (rechts) hat mit seinem TSV noch einiges vor. Zuerst sollen gegen Ohretal aber drei Zähler her.

Brechtorf – Wegen Verletzungssorgen hatte Jakob Hefenbrock zum Saisonstart so seine Probleme. Doch im Laufe der Spielzeit kam der 20-jährige Fußballer vom TSV Brechtorf immer mehr in Schwung und spielt nun eine wichtige Rolle beim Team aus der 1. Kreisklasse.

Im IK-Liga-Talk zeigt er sich zielstrebig und lernbereit.

Einmal TSV, immer TSV

Hefenbrock fing 2005 mit dem Kicken an. Verein damals wie heute: der TSV Brechtorf. Sein größter Erfolg seither waren ein Jugend-Kreispokalsieg sowie die Kreisklassenmeisterschaft. Ebenfalls in der Jugend. Mit der Spielgemeinschaft mit Bergfeld spielte er zudem ein Jahr in der Bezirksliga. „Das war aber eher ein Lehrjahr“, erinnert sich der Jungspieler zurück. Seine Truppe holte nur drei Zähler und stieg sang- und klanglos ab. Aber es war ein wichtiges Jahr in der jungen Fußballerlaufbahn Hefenbrocks. Vieles hat sich danach verändert. „Wir sind alle konzentrierter geworden“, stellt der flexibel einsetzbare Akteur fest.

Erstes Herrenjahr

Startschwierigkeiten hatte der zentrale Mittelfeldspieler zu Beginn der Saison. Aufgrund eines Muskelfaserrisses verpasste Hefenbrock die Vorbereitung und musste so einiges aufholen. „Ich habe mich ganz gut rangekämpft“, findet Brechtorfs Nummer zehn, die seither nicht aus der Mannschaft wegzudenken ist. Trotz der Verletzungspause wurde der Youngster auch ins Team bestens integriert. „Damit bin ich super zufrieden. Ich sehe mich schon als wichtigen Spieler.“

Einsatzwille

Seine Stärken liegen besonders bei Tempo, Kondition, Laufarbeit und Trainingsfleiß. Der junge Akteur sieht Verbesserungsbedarf bei Technik und Selbstbewusstsein. Besonders die Technik ist ein wichtiger Anker seines Spiels, so war er jüngst besonders in der Offensive gefragt. Aber mit seinem Willen, an sich zu arbeiten, dürfte er sich selber einen großen Gefallen tun. Hefenbrock: „Ich gebe immer alles.“

Pro Teamgedanke

Beim Ur-Brechtorfer steht in puncto Ziele besonders der Teamgedanke im Vordergrund, so möchte Hefenbrock mit dem TSV Brechtorf in geraumer Zeit um den Kreisliga-Aufstieg mitspielen und als Team noch besser werden. „Unser Problem ist, dass wir vor dem Tor etwas schludrig sind. Da muss ich mich sicherlich verbessern. Aber das wird besser, da bin ich mir sicher“, so der 20-Jährige, der selber irgendwann mal in der Bezirksliga kicken möchte. Bis dahin ist es aber noch ein langer Weg.

Ausblick Ohretal

Mit dem FC Ohretal steht ein unangenehmer Gegner vor der Tür. Da hat der TSV noch eine Rechnung offen, so verlor Brechtorf im kleinen Germanen-Cup im Endspiel 0:3 gegen den FCO. „Das sind schmerzliche Erinnerungen, wir wollten das Ding unbedingt holen“, berichtet Hefenbrock, der gute Chancen am Sonntag (15 Uhr) sieht: „Wir sind auf Augenhöhe. Das Spiel wird durch Kampf und Kaltschnäuzigkeit vor dem Tor entschieden.“

VON ROUVEN PETER

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