Fußball – Bezirksliga: VfL Wahrenholz freut sich auf „heißen Fight“ gegen SVG

Jetzt schon ein Spitzenspiel? Jein!

Den Top-Gegner ins Straucheln bringen: Dieses Vorhaben verfolgt der VfL Wahrenholz (l. Jannik Vespermann) am Sonntag im Heimspiel gegen die SV Gifhorn.
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Den Top-Gegner ins Straucheln bringen: Dieses Vorhaben verfolgt der VfL Wahrenholz (l. Jannik Vespermann) am Sonntag im Heimspiel gegen die SV Gifhorn.

Wahrenholz – Darf man das Duell Eins gegen zwei am dritten Spieltag schon als Spitzenspiel titulieren? Thorsten Thielemann schüttelt dezent den Kopf.

„Erst nach fünf, sechs Partien weiß man: Wer? Wie? Was? Wo?“

Und dennoch: Da sein VfL Wahrenholz in der Fußball-Bezirksliga die Top Fünf anstrebt und mit der SV Gifhorn am Sonntag (15 Uhr) einen ambitionierten Club und Titelkandidaten empfängt, hat das Gipfeltreffen in diesem frühen Saison-Stadium vielleicht doch das oben gemiedene Prädikat verdient.

Denn auch Thielemann ahnt: „Es treten zwei gute Mannschaften gegeneinander an. Die SVG hat schon richtig Klasse, das sind alles gestandene Spieler. Ich glaube, das wird ein schöner Fight.“ Schon die zwei Begegnungen in der Vorsaison (1:4 und 4:2 aus Wahrenholzer Sicht) seien von „unwahrscheinlicher Rasse“ geprägt gewesen, unterstreicht der VfL-Übungsleiter. Einen Vorgeschmack, was ihm blühen kann, bekam der Spitzenreiter vom Taterbusch ja schon am Mittwochabend im Bezirkspokal-Match gegen Schöningen (2:6). Von der Qualität her gehe Gifhorn „in die gleiche Richtung“, meint Thielemann. Den Verlust von Torjäger Malte Leese hätte der Club von der Eyßelheide mit Florian Gahrmann (SV Westerbeck) adäquat ersetzt.

Es wird also eine Herkulesaufgabe, den Tabellen-Thron zu verteidigen für die Schwarz-Gelben. „Wir sind zumindest bestrebt, nicht zu verlieren“, so Thielemann. Bei diesem Unterfangen wird er Außenbahn-Turbo Lars Koch noch schonen, wenngleich dieser „schon wieder einsteigen wollte.“ Jan-Patrick Schön und Christopher Hartmann haben derweil ihre Blessuren vollständig auskuriert. Abzuwarten bleibt, wie es bei Simon-Miles Soika und Jan Reitmeier aussieht. Beide gingen angeschlagen aus dem Pokalfight hervor.

VON INGO BARRENSCHEEN

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