Fußball – 1. Kreisklasse 1: Hick-Hack geht weiter / Goese: „Geht nicht mehr um Verein“

Die Jembke-Posse, Episode drei: Spartenleitung wirft wieder hin!

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Über das Hick-Hack in der Jembker Fußballsparte ist noch längst kein Gras gewachsen.

ib Jembke. Jetzt ist das Hick-Hack in der Fußball-Sparte des SV Jembke endgültig zur Posse verkommen: Der neue gewählte Spartenvorstand um Heiko Gruhs hat nicht einmal zwei Wochen nach seiner Wahl schon wieder hingeschmissen! Das bestätigte Gruß dem IK auf Nachfrage. Weiter äußern wollte er sich zu den Hintergründen nicht. Auch die Gesamt-Vorsitzende Elke Riemann-Hesker verwies nur auf die außerordentliche Mitgliederversammmlung am 30. Mai in Jembke – dort würden alle Fakten auf den Tisch kommen. Chaos pur beim Club aus der 1. Kreisklasse 1!

Sehr wohl meldete sich aber der vor wenigen Wochen zurückgetretene und mittlerweile vom SVJ aus dem Verein verbannte Ex-Trainer Marcel Goese zu Wort. Ihm sei mit der Begründung, er habe sich vereinsschädigend verhalten, die Mitgliedschaft gekündigt worden. Mit der Wahl von Gruhs an die Sparten-Spitze hatte die alteingesessene Fraktion eigentlich gehofft, das Ruder noch wieder herumreißen zu können und Ruhe in den Verein einkehren zu lassen. Pustekuchen! Nach Goeses Aussage seien dem neuen Fußball-Chef – der sich in Gesprächen mit allen Beteiligten ein Bild machen wollte – direkt wieder Steine in den Weg gelegt worden. „Der Vorstand blockiert alles und mischt sich überall ein. Und das alles nur aus Trotz. Da geht es nur noch um Eitelkeiten und nicht mehr um den Verein“, so sein Vorwurf. Die proklamierte Neutralität der Fußball-Führungsriege gegenüber sei in Goeses Augen nicht vorhanden.

Doch um auch für die neue Saison eine schlagkräftige Mannschaft auf die Beine stellen zu können, müssten längst Spielergespräche geführt werden. Das sei angesichts des „ganzen Heck-Mecks“ nicht möglich. Zumal Gruhs als neuer Spartenleiter am 30. Mai noch hätte bestätigt werden müssen. Goese sagt: „Dann stehen wir hinterher noch wie die Dummen da...“ Als Folge dieser Konflikte warf Gruhs umgehend wieder hin.

Irgendwann sei einfach ein Punkt erreicht, wo es nicht mehr ginge, meint Goese. „Wir haben gesagt: So nicht mehr!“ Er empfindet das Vorgehen der Vereinsführung als „nur noch lächerlich und absurd“. Der Vorstand hätte jetzt mit dieser neuerlichen Wende sein Ziel erreicht, dass die Partei um das Trainerteam Alessandro Alfano/Guiseppe Millemaci weiteragieren dürfe. Allerdings: Mit ihm würden auch 24 (!) Spieler ihre Pässe nehmen und die Mitgliedschaft kündigten, erklärte Goese. Es wird wohl noch eine Weile dauern, bis Gras über dieses Sommertheater gewachsen ist...

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