Zweite Blutspendemeisterschaft des NFV: Über 8000 Spenderinnen und Spender waren aktiv / WSC auf dem fünften Platz

MTV Isenbüttel und Wesendorfer SC vorne mit dabei

Ehrung: Ralf Thomas (Kreisvorsitzender NFV-Kreis Gifhorn, v. l.), Dagmar Kelm (DRK Wesendorf), Stefan Müller (Vorsitzender Wesendorfer SC), Hartmut Kaufmann (DRK Wesendorf), Kerstin Buhmann (DRK Isenbüttel), Rufat Kalmis (Spartenleiter MTV Isenbüttel), Peter Friedsch (Blutspendedienst der DRK-Landesverbände Niedersachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen, Oldenburg und Bremen; kurz „NSTOB“).

jk Isenbüttel. Gleich zwei Vereine aus dem NFV-Kreis Gifhorn konnten sich jetzt über eine Auszeichnung freuen.

Der Grund: Bei der zweiten Blutspendemeisterschaft des Blutspendedienstes der Landesverbände des Deutschen Roten Kreuzes Niedersachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen, Oldenburg und Bremen erreichten die Vereine MTV Isenbüttel und Wesendorfer SC Plätze unter den Top fünf.

„Ich bin sehr stolz, gleich zwei Vereine aus dem NFV Kreis Gifhorn auszeichnen zu dürfen, welche unter den besten fünf von insgesamt 714 teilnehmenden Mitgliedsvereinen der Niedersächsischen Fußballverbandes sind“, so Kreisvorsitzender Ralf Thomas bei seiner Ansprache in Isenbüttel.

Es wurde zusammen mit dem Niedersächsischen Fußballverband eine Kampagne in Form eines symbolischen Wettbewerbes gestartet, um möglichst viele junge Blutspenderinnen und Spender aus der aktiven Fußballszene gewinnen zu können. „Und das funktionierte aufgrund des herausragenden Engagements von den Ortsverbänden des Deutschen Roten Kreuzes Isenbüttel und Wesendorf in Zusammenarbeit mit den Fußballvereinen MTV Isenbüttel und Wesendorfer SC, welche ordentlich die Werbetrommel für diese Aktion gerührt haben“, so Peter Friedsch vom DRK-Blutspendedienst NSTOB.

Engagement, das sich für die Vereine auszahlt: Der MTV Isenbüttel konnte mit 119 Blutspenden den vierten Platz in der Rangliste des NFV einfahren und sich über einen kompletten Trikotsatz freuen. Mit 118 Blutspenden platzierte sich der Wesendorfer SC auf dem fünften Rang und erhielt 15 Fußbälle für seine Mannschaften. Friedsch gibt zu bedenken, dass „ein Rückgang bei den jungen Spenderinnen und Spendern zu verzeichnen ist. Um den Bedarf an Spenderblut zu decken, ist jede Spende wichtig“. Ein großer Dank ergeht ebenso an alle Vereine, welche sich an der Blutspendemeisterschaft beteiligt haben und sich nicht unter den ersten 18 Vereinen platzieren konnten. „Bei Betrachtung der unter den Top 18 platzierten vergleichsweise kleinen Vereine merkt man den Zusammenhalt in einer Dorfgemeinschaft und die hohe Mobilisierung“, so Friedsch.

Bis zum 31. März läuft bereits die 3. Blutspendemeisterschaft 2018 und das Ziel ist klar: Die über 8000 Spenderinnen und Spender der zweiten Blutspendemeisterschaft 2017 übertreffen! Alle Termine stehen unter www.blutspende-nstob.de. Mit dem Ausfüllen und der Abgabe der Aktionskarte vor dem Aderlass, kann der Fußballverein angegeben werden, für welchen die Spende gezählt werden soll. Es ist natürlich auch möglich, für seinen eigenen Verein bei einer Blutspende eines anderen Ortsverbandes zu spenden.

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