Fußball – Kreisliga: König-Kicker gewinnen nach wildem Hin und Her mit 4:3 / Zwei-Minuten-Schlaf ärgert Wesendorfer SC

Irres Derby mit Happy End für Groß Oesingen

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Durchgeschlängelt: Der SV Groß Oesingen (M. Ben-Lukas Wiegmann) behauptete sich im unterhaltsamen Nachbarschaftsduell hauchdünn mit 4:3 gegen den weiterhin punktlosen Wesendorfer SC (r. Nils Niehaus).

Wesendorf. Die 2. Fußball-Bundesliga hatte am Wochenende in Bielefeld und am Millerntor in Hamburg zwei verrückte 5:3-Siege mit wildem Hin und Her zu bieten.

Das gestrige Kreisliga-Derby im Heidelandstadion stand diesen Spektakeln – bis auf ein Törchen – gestern in nichts nach. Dabei zog der Wesendorfer SC gegen den SV Groß Oesingen unglücklich mit 3:4 (1:1) den Kürzeren und bleibt damit vorerst ohne Punktgewinn in der noch frischen Saison.

WSC-Co-Trainer Hans Götz sprach von einem „flotten Spiel“, in dem die Gäste aus Groß Oesingen zunächst besser reinfanden und Eduard Litau direkt die erste gute Chance zur Führung ummünzte. Ausgerechnet das bitterböse Verletzungs-Aus für Wesendorfs Jesse Rocksen, der mit dem Krankenwagen abtransportiert werden musste, erwies sich gewissermaßen als Glück im Unglück für die Platzherren. Denn der eingewechselte Noah Ehmke köpfte direkt den Ausgleich (31.).

Der WSC schaffte sogar die komplette Kehrtwende dank des zweiten Treffers durch Justus Kelm (56.), doch Oesingens Antwort ließ nicht lange auf sich warten. Dann ein folgenschwerer „Zwei-Minuten-Tiefschlaf“, seufzte Götz. Per Doppelschlag drehte der SV das Match wieder zu seinen Gunsten. Noch nicht der Schlusspunkt in diesem ebenbürtigen Schlagabtausch: Waldemar Bier trieb mit dem schnellen 3:4 (81.) die Spannung auf die Spitze. Und tatsächlich hätte Kelm dem Irrsinn mit einem Lupfer, der knapp vorbeistrich, noch die Krone aufgesetzt.

„Wir sind trotzdem auf einem guten Weg“, konstatierte Götz abschließend.

Von Ingo Barrenscheen

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