Fußball – 1. Kreisklasse: Dennis Dornuf und Jan Henneicke coachen künftig das Team

Interne Lösung in Schönewörde

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Sie geben künftig die Richtung vor: Jan Henneicke (r., hier noch als Spieler) coacht den TSV Schönewörde von der Seitenlinie aus, Dennis Dornuf dirigiert auf dem Feld.

ib Schönewörde. Sie haben Post. . . Nachdem sich der TSV Schönewörde am Ende der abgelaufenen Saison aus eigenen Stücken vom bisherigen Trainer Baris Oskay getrennt hatte (das IK berichtete), flatterte beim Fußball-Club aus der 1. Kreisklasse 1 tatsächlich eine externe Bewerbung per Mail rein.

Doch diese wurde dankend abgelehnt – das Team wird sich ab Sommer (nicht zum ersten Mal) selbst coachen. Dennis Dornuf auf dem Feld und Jan Henneicke an der Seitenlinie leiten künftig die Geschicke.

Eine interne Lösung also. Das hat durchaus seine Bewandtnis, erläuterte Dornuf. „Unsere Kader-Situation ist nicht allzu sicher – was soll ich da einem externen Coach verkaufen!? Deshalb halten wir es für sinnvoller, es aus der eigenen Mitte zu machen.“ Zwar bleibe das Gros des bisherigen Aufgebots beisammen – „doch das war ja schon schmal“, unterstreicht Dornuf. „Das ist halt Schönewörde. Wir sind mit Nachwuchs nicht groß beseelt.“ In der kompletten Jugendspielgemeinschaft mit dem VfL Wahrenholz würden nicht einmal zwei Hände voll Schönewörder Schützlinge rumlaufen.

Und: Seit jeher ist der TSV ein Club, der von der Gemeinschaft lebe, so Dornuf. Da passt es, dass er als jahrelanger Akteur und Henneicke nach seinem Karriereende als Supervisor von außen die Mannschaft steuern. Aktiv auf die Suche gegangen nach einem Oskay-Nachfolger waren die Verantwortlichen ohnehin nicht. Die Entscheidung wurde der Mannschaft am Freitagabend am Rande des Samtgemeinde-Turniers mitgeteilt. Großartig viel bewegen kann das neue Trainer-Tandem in Schönewörde bedingt durch den Schmalhans-Kader freilich nicht. Dornuf: „Wir wollen uns auf das Wesentliche besinnen.“ Und das heißt punkten wie am Ende der alten Serie, um sich aus dem Gröbsten rauszuhalten.

Seinen Posten als Spartenleiter wird Dornuf derweil wieder abtreten. Da heißt es back to the roots: Stefan Müller kehrt auf diesen Posten zurück.

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