Handball – Jugend-Relegation: Drei JSG-Teams kämpfen um den Aufstieg in die jeweilige Landesliga

„Ich mag mich gerne täuschen“

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Kampfgeist ist gefragt. Zenobia Safar (am Ball) und die weibliche A-Jugend des JSG Wittingen/Stöcken muss im Relegationsturnier mindestens Dritter werden, um nicht schon frühzeitig auszuscheiden.

Wittingen. Sie träumen alle vom Sprung in die Landesliga. Die weibliche C- und A-Jugend sowie die männliche A-Jugend der JSG Wittingen/Stöcken sind am Wochenende in der Handball-Relegation im Einsatz.

Und Sven Metzner kann bei der weiblichen A-Jugend sogar auf eine erfahrene Frauen-Spielerin zurückgreifen.

Weibliche A-Jugend

Bloß nicht Vierter werden. Der Zweit- und Drittplatzierte darf in Runde zwei noch auf den Landesliga-Verbleib hoffen, der erste im Relegationsturnier in Vechelde geht direkt in die neue Liga. „Das Ziel ist klar, Erster zu werden“, gibt JSG-Trainer Sven Metzner vor. Seine Mannschaft kennt von den Gegnern HSV Vechelde, HSV Warberg/Lelm und dem MTV Vorsfelde nur den MTV noch aus der letztjährigen B-Jugend-Saison. „Es kann aber sein, dass Vorsfelde jetzt auch ältere Spielerinnen dabei hat“, grübelt Metzner, der selbst mit Helene Piep nur eine Akteurin des älteren Jahrgangs aufbietet, ansonsten nur mit der ehemaligen Landesliga-B antritt. „Körperlich werden wir schon Nachteile haben“, mutmaßt der Trainer deshalb. Trotzdem soll seine JSG die offensiven Spielabläufe wie gewohnt durchziehen: „Wir wollen mit einer geschlossenen Deckung agieren und konzentriert zu Werke gehen.“ Die anderen Gegner kann der Coach nur schwer einschätzen. Helene Piep wird aber mit ihrer Erfahrung aus der diesjährigen Frauen-Saison sicherlich dabei helfen, das Ziel Landesliga zu erreichen. In der nächsten Spielzeit kann Metzner allerdings nicht auf Piep zurückgreifen. Sie wird ein Jahr ins Ausland gehen.

Männliche A-Jugend

Und auch die männlichen A-Junioren der JSG werden ein Entscheidungsturnier bestreiten, müssen am Sonntag nach Ehmen. Um nicht auszuscheiden, reicht auch hier der dritte Platz. Ein direktes Weiterkommen scheint unwahrscheinlich. „In der Vorbereitung auf die Relegation war das Training meist nicht sonderlich hoch frequentiert“, gibt Trainer Lars Kamke zu bedenken: „Dennoch hat sich was entwickelt.“ Aus Kamkes B-Jugend werden zudem vier Spieler aushelfen. Trotzdem gibt der Coach zu: „Die Gruppe ist stark. Die Quali wäre eine Überraschung, aber ich mag mich gerne täuschen.“

Weibliche C-Jugend

JSG Wittingen/Stöcken – HSV Warberg /Lelm

Anders gestaltet sich die Relegation bei der weiblichen C-Jugend. Die treffen in einzelnen Spielen einer fünfer Staffel nacheinander auf die verschiedenen Gegner. Und bekommen es gleich zu Beginn mit dem härtesten Kontrahenten zutun. „Warberg ist der Favorit in der Gruppe“, so das Trainergespann Bianca und Lars Kamke. Der HSV hat schon zwei Siege eingefahren, während es für die JSG das erste Spiel ist. „Wir können befreit ausspielen“, sind sich die Trainer sicher, dass eine Überraschung durchaus möglich ist. Warberg kommt mit einigen Auswahlspielerinnen daher, dessen Bewegungen die JSG einschränken will. In den Wochen darauf kommen indes Gegner, gegen die das Kamke-Team auf jeden Fall bestehen sollte.

Von Christian Thiemann

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