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HSV-Coach Asmus: „Es braucht eine Leistungssteigerung“

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Von: Marvin Scholz

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Ein Spieler passt den Ball, sein Gegner versucht, den Pass zu blocken.
Der nächste Schritt soll folgen: Der SV Hankensbüttel (r., Jannis Hardel gegen Tülau/Voitze-Kapitän Steffen Vodde) will gegen eine unangenehme Bokensdorfer Mannschaft bestehen. © Marvin Scholz

Spannende Spiele und schöne Geschichte stehen in der 1. Fußball-Kreisklasse an. Mit großem Respekt begegnet der FSV Vorhop-Schönewörde dem FC Ohretal und der FC Oerrel benötigt gegen den SV Tülau/Voitze dringend Punkte. Spitzen-Reiter Hankensbüttel will sich in Bokensdorf keine Blöße geben. In Staffel 2 muss der SV Wagenhoff zum waschechten Keller-Duell nach Isenbüttel.

Staffel 1

SV Bokensdorf – Hankensbüttel (So., 13 Uhr)

Der Ehrgeiz macht sich im HSV-Lager immer wieder bemerkbar. Trotz des souveränen 3:0 gegen Tülau/Voitze „waren noch nicht alle bei 100 Prozent und es braucht eine Leistungssteigerung gegen Bokensdorf“, meint Coach Dirk Asmus. Auf dem Papier sei die Ausgangskonstellation indes klar (Tabellenführer gegen Drittletzten), aber für den Frontmann wird es sicherlich kein Zuckerschlecken: „In dieser Liga ist ohnehin jedes Spiel offen und auch eine Mannschaft wie Bokensdorf ist in der Lage, Spiele zu gewinnen.“ Recht fix erinnert sich der Übungsleiter an das durchaus komplexe Hinspiel: „Das war relativ offen, der SV hatte eine gute Spielanlage, sind heimstark und auch fußballerisch gut.“

Oder mit anderen Worten: Hankensbüttel musste sich richtig strecken. „Und diesen Sonntag wird es wieder eine Ecke schwieriger“, prognostiziert Asmus. Nichtsdestotrotz geht der Frontmann davon aus, dass die eigene Riege Ballbesitz haben wird. „Es ist noch Luft nach oben. Sowohl spielerisch, als auch konditionell.“ Die nächste Chance also, um den nächsten Schritt zu gehen.

SV Eischott – Wahrenh. (So., 14.30 Uhr)

„Eine ganz klar Reaktion“, fordert auch Eischott-Coach Lukas Heider nach dem 1:6 gegen Barwedel. „Es ist zwar auch ein ganz anderer Gegner und deshalb gibt es auch keine Ausreden mehr“, schob der Frontmann noch hinterher. Qualitativ ist der SVE augenscheinlich gut besetzt, doch diese Dynamik will und muss nun auf der Straße zu sehen sein: „Wir wollen das Spiel machen und Ballbesitz haben. Ich gehe davon aus, dass Wahrenholz sich hinten reinstellt.“ Doch so einfach, wie es im ersten Moment klingen mag, ist es nicht: „Im Hinspiel hatten wir es schon schwer und Wahrenholz kann auf jeden Fall den Ball laufen lassen“, will Heider den Gegner keinesfalls schlecht reden.

Auf der anderen Seiten muss wieder ein Erfolgserlebnis her: „Wir wollen pressen, das Spiel gewinnen. Wenn wir die PS auf die Straße bringen, sollte das alles klappen“, ist sich der junge Frontmann sicher.

SV Jembke – Barwedel (So., 14.30 Uhr)

Ein echtes Statement setzte die Auswärts-Riege im letzten Spiel gegen den ambitionierten SV Eischott. Entsprechend breit ist die Brust nach dem Sprung auf den zweiten Platz und vor dem Duell gegen den Tabellenneunten. Jembke hingegen musste direkt zum Rückrunden-Auftakt den ersten Nackenschlag gegen den personell verstärkten FC Ohretal verkraften. Die Voraussetzungen sind recht eindeutig.

FSV Vorhop-Schönewörde – FC Ohretal (So., 14.30 Uhr)

Augen zu und durch. Anders wird es gegen eine enorm starke Ohretaler Mannschaft nicht klappen. „Das wird eine Herkulesaufgabe und Ohretal ist natürlich ganz klarer Favorit“, definiert FSV-Coach Peter Dierks die Rollenverteilung. Überdies geht Frontmann Dierks davon aus, dass Ohretal auch keine Punkte mehr liegen lässt. Was vermutlich im ersten Moment aussichtslos klingt, wird auch in der Praxis eine Mörder-Herausforderung: „Ohretal presst hoch und lässt den Gegner keinen Spielaufbau machen. Sie werden auch mehr Ballbesitz haben, verfügen über viel Energie ganz vorne und haben einen tollen Angriff“, ist Dierks voll des Lobes für den Kontrahenten. Schweißperlen waren beim Übungsleiter also schon zu erkennen.

Auf Basis dessen kann es nur einen Plan geben: „Wir werden mit langen Bällen hantieren und Nadelstiche setzten müssen. Von den Jungs erwarte ich Laufbereitschaft und Einsatz.“

SV Tappenbeck – Tiddische (So., 14.30 Uhr)

Nun startet auch der SV Teutonia Tiddische in den Punktebetrieb, nachdem das letzte Spiel ausfiel. Der SV Tappenbeck vermasselte es hingegen, am vergangenen Wochenende gegen den SV Osloß Selbstbewusstsein zu tanken und verlor den Auftakt mit 0:1. Tiddische fehlt mutmaßlich der Spielrhythmus, Tappenbeck die breite Brust.

FC Germania Parsau – SV Osloß (So., 14.30 Uhr)

Zwei Riegen mit einem guten Start. Parsau bezwang Oerrel 4:0 und Osloß siegte über Tappenbeck 1:0. „Deswegen gibt es keinen klaren Favoriten und es wird ein spannendes Spiel“, blickt Parsau-Coach Sören Henke vorgreifend auf das Wochenende. Demnach werde es kein klares Resultat geben. Was aber in Stein gemeißelt ist: „Es wird sehr umkämpft, wenn der Platz schwer zu bespielen ist. Das wird insgesamt eine enge Kiste“, mutmaßt Henke.

Osloß werde sich mit seiner körperbetonten Art dagegensetzen und alles versuchen, um die Germanen zu stören. „Wir müssen dagegenhalten, schnell den Ballbesitz ergreifen, ein hohes Pressing spielen und wollen möglichst früh in Führung gehen“, um den zweiten Sieg im Jahr einzufahren.

SV Tülau/Voitze – FC Oerrel (So., 14.30 Uhr)

Abgeschlagen auf dem letzten Platz mit einem Zähler? Trotzdem ist Oerrel-Coach Björn Meissner guter Dinge: „Wenn ich mir die letzten zwei Spiele anschaue, haben wir Fortschritte gemacht.“ Ebendiese will der FCO nun einsetzen, um das Punktekonto auf vier zu erhöhen. „Das wird eine ausgeglichene Partie. Wichtig ist, dass wir Steffen Vodde mit seiner Körperlichkeit aufhalten“, warnt Übungsleiter Meissner. Aber auch überdies punktet Tülau/Voitze mit einer guten körperlichen und läuferischen Attitüde. Doch wie jede anderem Mannschaft, ist auch der Gastgeber nicht unschlagbar: „Wenn man konzentriert nach vorne spielt, werden wir Chancen haben.“ Neben dem Sportlichen ist es auch ein Duell der Freundschaft: „Tülau-Trainer Peter Loeper war damals mein Trainer in Brome. Wenn wir uns sehen, reden wir über alte Zeiten. Wir haben die Regel: Der Heim-Trainer besorgt das isotonische Kaltgetränk“, freut sich Meissner. Sicherlich wird die Konversation auch inhaltlich um das vorherige Duell gehen...

Staffel 2

MTV Isenbüttel II – SV Wagenhoff (So., 13 Uhr)

Das riecht nach Nervenkitzel! Der SV Wagenhoff trifft im absoluten Abstiegsduell auf den MTV Isenbüttel II. Wenn zumindest eine Mannschaft etwas Selbstvertrauen haben sollte, dann der Gast. Schließlich gewann der SVW seine letzte Partie mit 3:1 gegen den SV Dannenbüttel – Isenbüttels Reserve verlor gegen den TuS Neudorf/Platendorf mit 0:5.

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