Fußball – 1. Kreisklasse 1: Grußendorf empfängt Angstgegner / Brome II hofft

Horror-Bilanz gegen Hankensbüttel

Wieder an die Spitze ballern: Sven Arndt (links) und der VfL Wittingen/Suderwittingen wollen sich an Tülau/Voitze (spielfrei) vorbeischleichen.
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Wieder an die Spitze ballern: Sven Arndt (links) und der VfL Wittingen/Suderwittingen wollen sich an Tülau/Voitze (spielfrei) vorbeischleichen.
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Isenhagener Land – Gleich zweimal dürfen Ehra-Lessien und Jembke in der 1. Fußball-Kreisklasse an diesem Wochenende antreten. Während sich die Teams heute Abend, 18. 30 Uhr, zum Nachholspiel gegenüberstehen, stehen die Mannschaften auch am Sonntag – wie gewohnt – auf dem Feld.

Der TSV Grußendorf hofft nach der 1:7-Pleite gegen Ohretal zuletzt auf eine Wiedergutmachung. Gegner ist allerdings Angstgegner Hankensbüttel.

TuS Ehra-Lessien – SV Jembke (Fr., 18.30 Uhr)

Spiel eins am Wochenende für beide Mannschaften. Im Nachholspiel müssen die Teams abwägen, ob sie nicht doch mit etwas angezogener Handbremse spielen, da keine 48 Stunden später die nächsten Aufgaben anstehen. Die beiden Lager sind sicherlich „not amused“, dass sie gleich zweimal am Wochenende zum Einsatz kommen. Im Hinspiel schlug Jembke den TuS 3:1. Sowohl Ehra-Lessien als auch Jembke brauchen im Kampf um den Klassenerhalt noch unbedingt Punkte.

FC Brome II – FC Ohretal (So., 13 Uhr)

Es war sicher kein Leckerbissen, aber immerhin ein Lebenszeichen des FCB II beim 1:0-Sieg in Bergfeld. „Wir standen hinten gut“, meint Spartenleiter René Wedekind. Eine gute Abwehr braucht Brome II auch gegen Ohretal. Vorn möchte der Klub zudem für Nadelstiche sorgen. Eine Waffe wird dabei Mark Lyra sein. Der Wintertransfer schoss bislang alle fünf Bromer Tore 2019 und ist gegen seinen Ex-Klub sicher gewillt, die eine oder andere Bude zu markieren.

TuS Ehra-Lessien – FC Parsau (So., 15 Uhr)

Nächstes Spiel für Ehra-Lessien. Der FC Parsau dürfte dabei kein so gern willkommener Gast sein, so gewannen die Germanen die vergangenen sieben Ligaspiele. Im Hinspiel trennten sich beide 1:1 remis. Ein Ergebnis, das dem TuS hoffen lässt. Die Favoritenrolle sollte aber dennoch klar verteilt sein.

TSV Schönewörde – SV Jembke (So., 15 Uhr)

Drei Siege zum Start ins neue Jahr ließen sich beim TSV sehen. Zuletzt verlor Schönewörde zwar 0:3 beim Aufstiegsaspiranten Hankensbüttel, die neun Zähler zuvor ließen die Blau-Weißen vom Tabellenende wegmarschieren.

Zehn Punkte Vorsprung hat der TSV derzeit auf den ersten Abstiegsplatz. Ein komfortabler Abstand, der gegen den ebenfalls abstiegsbedrohtem SV Jembke ausgebaut werden soll. TSV Grußendorf – Hankensbüttel (So., 15 Uhr)

Nur einen Sieg (!) holte der TSV aus 16 Spielen gegen den HSV. „Solche Statistiken interessieren mich nicht“, betont Grußendorfs Coach Matthias Berneis. Der Trainer hat immerhin andere, viel größere Probleme. Beim 1:7 jüngst in Ohretal zeigte sich die Berneis-Elf immerhin von einer katastrophalen Seite. „Ein rabenschwarzer Tag von uns“, konstatiert der Übungsleiter, der auf einen Hallo-Wach-Effekt bei seinen Mannen hofft, vor allem weil es gegen Hankensbüttel nicht einfacher wird. „Wenn wir die gleiche Leistung wie gegen Ohretal zeigen, dann kommen wir nicht mit einem blauen Auge davon, sondern werden ganz verprügelt“, so Berneis, der besonders eine gute Einstellung und Konzentration anpreist.

TSV Brechtorf – TSV Bergfeld (So., 15 Uhr)

Das Hinspiel war ausgeglichen. Am Ende behielten die Brechtorfer aber die Oberhand und siegten – aufgrund besserer Effizienz – 3:1. Zuletzt heimste Brechtorf einen 1:0-Pflichtsieg beim VfL Wahrenholz II ein. „Ich erwarte gegen Bergfeld eine zweikampfstarke und unangenehme Mannschaft. Wir sind, denke ich, spielerisch aber überlegen“, betont Heimcoach André Bischoff, der auf spielerische Lösungen seines Teams hofft. SV Barwedel – Wahrenholz II (So., 15 Uhr)

Die Favoritenrolle scheint klar verteilt. Während Barwedel auf Platz sieben rangiert, ist Wahrenholz II der Tabellenvorletzte. Dennoch war das Hinspiel eine knappe Angelegenheit. Lange hatte es 1:1 gestanden bis die Barwedeler in der Schlussphase noch zwei Treffer erzielten und den Auswärtssieg eintüteten.

Tore werden mit Sicherheit fallen. Nachdem der SVB zum Auftakt 4:2 gegen Jembke gewann, hagelte es eine 2:8-Pleite in Parsau. Zuletzt gab es beim Aufstiegskandidaten Tülau/Voitze ein nervenaufreibendes 4:4. Tore satt in Barwedel? Die Bestellung ist aufgenommen... SV Tappenbeck – Wittingen/Su. (So., 15 Uhr)

Defensivprobleme bereiten dem SVT momentan Kopfschmerzen. Zehn Gegentore in drei Spielen 2019 sprechen Bände. Blöd nur, dass mit dem VfL Wittingen/Suderwittingen der Aufstiegskandidat schlechthin nach Tappenbeck reist und ohnehin ein paar personelle Probleme herrschen. „Wir haben zwar einen breiten Kader, aber es ist nicht immer von Vorteil, wenn man immer in der Abwehr umstellen muss“, meint SVT-Trainer Christian Grundwald. Die Gegentorflut kommt also nicht von Ungefähr. Grundwald weiß: „Es wird nicht leicht gegen Wittingen.“

VON ROUVEN PETER

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