Handball – Regionsoberliga Herren: MTV Stöcken reist zum Hit nach Schladen

Das Hopp oder top-Finale

Alles in die Waagschale werfen! Der MTV Stöcken (am Ball Daniel Eilers) tritt am morgigen Sonntag zum Jahresausklang zum Regionsoberliga-Spitzenspiel beim Tabellenführer HSG Schladen-Hornburg 08 an und hofft auf einen Auswärtscoup.
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Alles in die Waagschale werfen! Der MTV Stöcken (am Ball Daniel Eilers) tritt am morgigen Sonntag zum Jahresausklang zum Regionsoberliga-Spitzenspiel beim Tabellenführer HSG Schladen-Hornburg 08 an und hofft auf einen Auswärtscoup.

Stöcken. Das Beste zum Schluss!? Das Handball-Jahr 2014 klingt für den MTV Stöcken mit einer reizvollen wie schwierigen Mission aus. Die Schwarz-Weißen bestreiten am morgigen Sonntag (17 Uhr) in der Herren-Regionsoberliga das Spitzenspiel beim HSG Schladen-Hornburg 08.

Erster gegen Dritter: ein Hit mit richtungsweisendem Charakter!.

Das weiß auch MTV-Coach Frank Darges. „Wenn’s gut läuft, sind wir zu Weihnachten Tabellenführer“, nennt er den Optimal-Fall des Wochenendes. Dafür müssten die Stöckener die Herkulesaufgabe im Harz erfolgreich bewältigen und auf einen Ausrutscher des Tabellenzweiten MTV Peine in Mascherode hoffen. Was Darges nicht für ausgeschlossen hält, da sein Team dort ebenfalls Federn ließ beim 27:27.

„Man weiß ja nie. Ich hätte auch keine zehn Euro darauf gesetzt, dass Schladen vergangene Woche in Edemissen verliert.“ Tatsächlich kassierte die scheinbare Übermacht beim Kellerkind die erste Saisonpleite (28:30). „Schon sehr überraschend, am meisten für Schladen selbst. Sie hatten viele Ausfälle. Aber so wird’s jetzt interessant“, reibt sich Darges ob der engen Ausgangslage an der Spitze vergnügt die Hände. Die Kehrseite der Medaille: Geht der MTV leer aus und Peine gewinnt, stünden zur Winterpause drei Zähler Rückstand auf die Rivalen zu Buche. „Dann wäre der Zug fast abgefahren“, meint Darges mit Blick auf den Aufstiegskampf.

Schladen-Hornburg werde durch das ungewohnte Erlebnis zuletzt eine „megamäßige Ader haben“, ahnt Stöckens Übungsleiter. „Wir müssen schon unser bestes Saisonspiel abrufen. Kampfgeist, Herz, einfach alles in die Waagschale werfen. Sonst werden wir da nichts holen.“ Und das ohne Fabian Thunecke, Dennis Franke und womöglich auch Till Schiewe.

Eine Larifari-Leistung wie beim 28:17 gegen Zweidorf-Bortfeld II werde keineswegs reichen, betonte Darges. „Wir müssen uns steigern und noch einmal 60 Minuten in diesem Jahr Gas geben. Wir müssen das Spiel gewinnen wollen – das ist das Wichtigste!“

Von Ingo Barrenscheen

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