Weckruf „zur rechten Zeit“ Handball – Landesliga Damen: Wittingen schlägt Salzgitter 26:22

Holpriger Arbeitssieg als

Fenja Thoelke (beim Wurf) und Wittingens Handballerinnen hatten mit der TGJ Salzgitter mehr Mühe als erwartet. Der VfL gewann letztlich 26:22. Foto: Schüttenberg

ib Wittingen. Die Bedenken von Christian Gades hatten sich nicht in den Wind geschlagen. Aber immerhin hatten die Handball-Damen des VfL Wittingen die TGJ Salzitter geschlagen.

26:22 (13:7) bei der Generalprobe für das erste Titel-Endspiel gegen Rosdorf-Grone: Mit Kampf und Krampf hielt sich der hiesige Landesligist am Sonnabend schadlos. Für den Coach ein Schuss vor den Bug „zur rechten Zeit“.

Gades hatte vorab eine „Das wird schon“-Einstellung bei seinem Team registriert. Kein Trugschluss. Der Leichtsinn schlug sich bei den Wittingerinnen in Unkonzentriertheiten nieder. Gleich einmal ein 0:3-Rückstand. Wie gut, dass Rebekka Refardt auf der Höhe war: Für den VfL war „Bekks“ Gold wert, die Torhüterin brachte ihre Vorderleute mit starken Paraden allmählich in Wallung. „Wir konnten dann teilweise unsere Sachen im Angriff durchbringen, waren nicht mehr ganz so statisch“, sagte Gades. Zunächst einmal die Wende zum 9:5 und schließlich 13:7 zur Pause.

Zweifelsfrei sollte Wittingens Coach dennoch nicht bleiben. Denn nach dem 16:9 schlichen sich erneut zehn unheilvolle Minuten ein. „Da haben wir im Angriff überhaupt nichts gebacken bekommen“, so die ehrliche Meinung von Gades. Salzgitter unterband die VfL-Vorstöße, andersherum riss die Gäste-Kreisläuferin durch Sperren immer wieder Löcher in die Wittinger Deckung. Plötzlich nur noch 20:19 (49.)!

„Wir haben uns aber überwinden können“, so Gades. Angeführt von Svenja Eschert und abgesichert durch die zweite Top-Torfrau Marilena Jacob brachte der Aufstiegsaspirant die Schäfchen ins Trockene. „Ein Arbeitssieg“, fasste der Trainer zusammen. Nicht schön, aber erfolgreich. Und auch ein Signal für die anstehenden Alles-oder-nichts-Duelle gegen die Titelkonkurrenten. „Wir wissen, dass wir so nicht auftreten dürfen.“

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