Fußball – Hallenkreismeisterschaften, Frauen: HSV-Teams verlieren Endspiele / Gifhorn holt Titel

Hoitlingen hadert nach Halbfinale

Hoitlingen unter sich: Die Erste (r.) gewann das Halbfinale.

mj Gifhorn. Kein „Hoi“reka für die Fußball-Damen des Hoitlinger SV. Die beiden Mannschaften des HSV hatten sich Sonntag für das Halbfinale der Hallenkreismeisterschaften in Gifhorn qualifiziert. Am Schluss stimmten aber andere Teams ihr Hipp-Hipp-Hurra an.

Im Spiel um Platz drei siegte der MTV Isenbüttel 2:0 gegen die Hoitlinger Zweite. Den Titel des Kreismeisters sicherten sich die Hausherrinnen der SV Gifhorn II durch ein 3:0 über Hoitlingens Erste.

Damit endete das Turnier so, wie es in Gruppe B begonnen hatte. Gifhorn siegte auch im Vorrundenspiel gegen Hoitlingen (2:1), verspielte dann aber den Gruppensieg durch zwei Remis gegen die Nordkreisler vom TSV Schönewörde (1:1) und dem VfL Knesebeck (0:0).

„Das war schon ein Achtungserfolg für uns. Schließlich ist Gifhorn nicht irgendwer“, freute sich VfL-Trainer Günther Niefindt über den einzigen Knesebecker Punkt an diesem Vormittag. „Das frühe Ausscheiden hatten wir eigentlich erwartet“, gestand Niefindt ein.

Einzig im Vergleich mit dem TSV Schönewörde (0:1), der ebenfalls nach der Vorrunde die Segel streichen musste, sei etwas mehr drin gewesen, „auch wenn der TSV uns mehr beschäftigt hat“, so Niefindt.

Positiver fiel das Fazit in Schönewörde aus. Nur knapp scheiterte der TSV in den Gruppenspielen. Erst in der Schlussphase gelang dem späteren Turniersieger Gifhorn beim 1:1 gegen Schönewörde der Ausgleich. „Das war durchaus glücklich für die SVG. Für uns ist es schon sehr schade. Mit sechs Punkten aus den ersten beiden Partien wären wir sicher in der Endrunde dabei gewesen“, so Trainer René Wrede.

Aus einer guten Schönewörder Mannschaft ragte Torhüterin Martina Kahrens noch etwas heraus. „Sie war glänzend aufgelegt und erhielt viel Lob“, berichtete Wrede.

Wie Knesebeck landete auch der SV Steinhorst in der Vorrunden-Staffel A auf dem vierten und letzten Platz. Die Mannschaft von Dieter Matthies verlor gegen Hoitlingen II (0:1), Rötgesbüttel (1:2) und Isenbüttel (0:2).

„Wir haben uns im Rahmen unserer Möglichkeiten gut aus der Affäre gezogen“, stellte Matthies ein gutes Zeugnis aus. In den ersten beiden Partien war ein Remis in Reichweite. „Aber auch das hätte nicht für das Halbfinale gereicht“, verzichtete Matthies auf Rechenspiele.

Große Mathematik war auch bei der Turnierleitung nicht erforderlich. Gerade einmal 22 Treffer mussten während der Vorrunde notiert werden. Die geringe Anzahl an Toren war auch Knesebecks Günther Niefindt aufgefallen. Der VfL-Coach zog aus den vielen knappen Spielausgängen aber ein positives Fazit. „Ich denke, dass das Teilnehmerfeld doch sehr ausgeglichen besetzt war“, so Niefindt. Etwas besser oder glücklicher war letztlich Kreismeister SV Gifhorn II.

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