Fußball: Einige Fragen in Sachen Auf- und Abstieg sind noch ungeklärt

Hoffen und Bangen geht weiter

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Noch hoffen auf den Aufstieg in die 2. Kreisklasse darf der SV Sprakensehl (r. Torhüter Ramon Heine).

Isenhagener Land – Die alte Saison ist noch nicht einmal beendet, da richtet sich der Blick bereits auf die nächste. Bis Donnerstagnacht hatten die einzelnen Vereine die Möglichkeit, Mannschaften an- beziehungsweise abzumelden.

Was Neu-Ein- und Aussteiger angeht, hat sich im Landreis Gifhorn nicht sonderlich viel getan. Mehr Bewegung gibt es in Sachen Auf- und Abstieg. Das IK hat sich beim KFV-Spielausschussvorsitzenden Timo Teichert erkundigt und die Geschehnisse zusammengefasst.

Bereits herumgesprochen hatte sich die Fusion zwischen dem VfL Vorhop und dem TSV Schönewörde. Der neuformierte FSV Vorhop/Schönewörde wird sein Glück in der kommenden Spielzeit in der 1. Kreisklasse probieren. Die Vorhoper steigen als Schlusslicht definitiv aus der Kreisliga ab.

In der 1. Kreisklasse 1 sind hingegen bis zum Ende der laufenden Spielzeit die Schönewörder aktiv, die aber nach der Fusion automatisch als erster Absteiger feststehen. Das heißt im Umkehrschluss, dass der Vorletzte der besagten Spielklasse der Liga erhalten bleibt. Somit würde nach jetzigem Stand der VfL Wahrenholz II drinbleiben. Zudem wird ein Relegationsspiel zwischen den beiden Rangzweiten der beiden 1. Kreisklassen um den Kreisliga-Aufstieg ausgetragen. Dieses findet am 23. Juni (16 Uhr) auf neutralem Boden statt. Nach aktuellem Stand würde der SV Tülau/Voitze auf den SV Osloß treffen.

Aus den beiden Staffeln der 2. Kreisklasse steigen – das stand seit Saisonbeginn fest – die beiden bestplatzierten Teams in die 1. Kreisklasse auf. Dadurch, dass es nun aber durch die Relegation einen weiteren freien Platz in der 1. Kreisklasse gibt, wird es zwischen den beiden Dritten der 2. Kreisklasse-Staffeln ein Entscheidungsspiel um den Aufstieg geben. In diesem Fall würde nach aktuellem Stand der MTV Gamsen III auf den SV Gifhorn II treffen.

Von der Kreisliga direkt runter in die 3. Kreisklasse muss der MTV Gifhorn II, der nach drei Nichtantritten aus dem Spielbetrieb genommen wurde. Das bedeutet, dass in der niedrigsten Spielklasse keine Relegation nötig ist. Aus der Staffel 3 schafft der Zweitplatzierte den Sprung in die 2. Kreisklasse. Das würde nach derzeitigem Stand den VfL Rötgesbüttel II betreffen. Sollten allerdings mit Blick auf die Relegation noch weitere Plätze in der 2. Kreisklasse freiwerden, dürfte auch der SV Sprakensehl als gegenwärtiger Zweiter der 3. Kreisklasse 1 eine Liga nach oben rücken.

Während der SV Westerbeck seine zweite Mannschaft aus der 1. Kreisklasse 2 zurückzieht und dadurch nur das Schlusslicht dieser Spielklasse absteigt, ist der TC Gifhorn neu in der 3. Kreisklasse am Start. „Wir sind froh, dass es im gesamten Landkreis nicht weniger Mannschaftsmeldungen als zuletzt gegeben hat“, verrät Teichert.

Am Wochenende des 17./18. August wird die Spielzeit 2019/2020 offiziell mit der ersten Pokalrunde eingeläutet, eine Woche später geht es dann in den einzelnen Ligen erstmals um Punkte. Bis dahin müssen allerdings noch mehrere Fragen in Sachen Auf- und Abstieg geklärt sein.

VON FLORIAN SCHULZ

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