Fußball – Bezirksliga: VfL Wahrenholz stuft Schlusslicht 1. FC Wolfsburg stärker ein als den aktuellen Tabellenplatz

Hochmut kommt vor dem (Rück)Fall...

Einer von vielen Wahrenholzer Wackelkandidaten: Ob Maurice Kutz (l.) und so einige andere VfL-Akteure am Sonntag im Heimspiel gegen das Bezirksliga-Schlusslicht 1. FC Wolfsburg mitmischen können, stellt sich kurzfristig heraus.
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Einer von vielen Wahrenholzer Wackelkandidaten: Ob Maurice Kutz (l.) und so einige andere VfL-Akteure am Sonntag im Heimspiel gegen das Bezirksliga-Schlusslicht 1. FC Wolfsburg mitmischen können, stellt sich kurzfristig heraus.
  • Ingo Barrenscheen
    VonIngo Barrenscheen
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Wahrenholz. Noch am vergangenen Wochenende hatte der VfL Wahrenholz das Maß in der Hand. Nun lassen sie ein gesundes Maß an Respekt walten.

Nach der Oktoberfest-Sause in Wahrenholz empfängt der VfL in der Fußball-Bezirksliga den Tabellenletzten 1. FC Wolfsburg (Sonntag, 14.30 Uhr) und misst den Gegner nicht an seinem aktuellen Tabellenplatz.

Während der bayerisch angehauchten Sause seien dem Taterbusch-Trainerteam „kleine Steine vom Herzen gefallen“, verrät Assistent Benjamin Wrede. Erleichterung darüber, dass Wolfsburg seinen Bann brach und den ersten Saisonpunkt einstrich bei der Nullnummer gegen den Landesliga-Absteiger SV Calberlah. Weniger Nächstenliebe seitens des VfL als der eigene Erfahrungsschatz. „Im letzten Jahr waren wir ziemlich anfällig für Teams, die noch keinen Punkt hatten...“, blickt Wrede mit Grausen zurück. Der VfL will nicht schon wieder als Aufbaugegner vom Dienst herhalten.

Wolfsburgs Premieren-Punkt sei ja „auch nicht gegen irgendwen“ verbucht worden. Von daher verbietet sich Hochmut in den Reihen des Taterbusch-Teams. Gute Spieler wie Jens Kamieth oder Ibrahim Abdelkarim hätten „nicht auf einmal alle das Fußballspielen verlernt. In unseren Augen gehört der FC da unten nicht hin.“ Für den Augenblick ist Wahrenholz aber selbstredend bestrebt, die VW-Städter auch weiterhin im Tabellenkeller festzunageln und die eigene komfortable Lage weiter zu stabilisieren.

Personell kann Schwarz-Gelb trotz der jüngsten Spielpause von anderthalb Wochen aber weiterhin keine großen Sprünge machen. Allzu viel Rücklauf in den Kader wird es nach dem Notaufgebot von Gamsen (0:3) nicht geben. „Einiges entscheidet sich erst am Freitag nach dem Abschlusstraining“, betont Wrede. Ob ein Chris Hartmann, Lars Koch oder Maurice Kutz, um nur wenige Beispiele zu nennen, am Sonntag eingreifen können, ist fraglich. Ein Grund mehr, nicht von einem Selbstläufer auszugehen....

Von Ingo Barrenscheen

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