Handball – Landesliga Damen: SG-Trainer Zugier sieht viel Potenzial in seiner Mannschaft

„Hier wächst etwas zusammen!“

+
Mit vielen neuen Gesichtern startet die SG VfL Wittingen/Stöcken in die neue Saison. Heute Abend beginnt die Landesliga-Saison gegen die HG Rosdorf-Grone.

jk Wittingen. Das Ziel eines Trainers ist es, die Mannschaft zu entwickeln und das Potenzial seiner Schützlinge zu erkennen. Dieser Aufgabe widmet sich Wolfgang Zugier bei der SG VfL Wittingen/Stöcken in der Handball-Landesliga.

Keine leichte Aufgabe. Denn in Wittingen bricht eine neue Zeitrechnung an. Gestandene Spielerinnen wie Tatjana Sablottny, Mandy Meyer und Svenja Schultze rückten zurück ins zweite Glied und versuchen jetzt ihr Glück bei der Reserve. Auf der anderen Seite wurde kein externer Neuzugang verpflichtet, dafür kamen aber viele Jungspunde mit Stallgeruch zum Kader hinzu. Zudem wurden mit Torhüterin Rebekka Refardt und Kreisläuferin Freya Nordmann zwei erfahrene Spielerinnen reaktiviert, die bereits für den VfL auf die Platte gegangen sind.

Zwar hat die erste Garde eine Menge Erfahrung verloren, doch auch sehr viel Talent dazugekriegt. „Ich habe anfangs zu viel den verlorenen Spielern nachgeweint und gar nicht gesehen, was für ein enormes Potenzial in der Mannschaft steckt“, gibt Zugier zu. Dieses Potenzial gilt es jetzt zu entfalten. Heute Abend (17 Uhr) gegen die HG Rosdorf-Grone (siehe Artikel rechts) kann sich die neuformierte Truppe zum ersten Mal in dieser Saison beweisen.

Zugier sieht seine Mannschaft jedenfalls nach einer anstrengenden Vorbereitung sehr gut vorbereitet, musste aber auch einige Umstellungen am Spielsystem vornehmen. „Wir haben den Spielstil total umgekrempelt und auf die Spielerinnen zugeschnitten. Wir werden kein Hurra-Handball mehr zeigen können. Dafür werden wir versuchen, über eine kompakte und griffige Abwehr in schnelle Tempogegenstöße zu kommen“, so der SG-Coach.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare