Tischtennis – Regionsteams: Germanen mit zwei klaren Abschlusssiegen / Oesingen und RaZa II schlagen Schlusslicht

Herbstmeister! Ummern schielt auf Bezirk

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Attacke! Der SSV Radenbeck-Zasenbeck II (Kay Friedrichs) lieferte sich mit dem Bezirksklassen-Schlusslicht TTC Grassel ein flottes Duell und behielt letztlich doch souverän mit 9:2 die Oberhand. Der vierte Saisonsieg für den Aufsteiger. 

red. Wenn das so weitergeht, bekommen der SV Groß Oesingen (der allerdings auch Aufstiegschancen besitzt) und SSV Radenbeck-Zasenbeck II in der kommenden Saison in der Tischtennis-Bezirksklasse Nordkreis-Zuwachs.

Denn der VfL Germania Ummern sicherte sich in der Kreisliga souverän die Herbstmeisterschaft.

Bezirksklasse

TTC Grassel – SV Groß Oesingen 6:9

Der Tabellenletzte wehrte sich gegen den SVGO mit Händen und Füßen. Nach den Eingangsdoppeln führte der SV mit 2:1. Nach der ersten Einzelrunde konnten die Gäste einen knappen 5:4-Vorsprung erspielen. Im Spiel eins gegen eins schaffte Josef Heinrich im dritten Satz, einen Rückstand von 2:9 noch in einen Satzgewinn von 14:12 umzudrehen. Im fünften Satz lief dann nichts mehr zusammen und er verlor deutlich mit 2:11. Nachdem von den nächsten beiden Einzelduellen jeder eines für sich verbuchen konnte, stand es 6:6. Nun hatte der SVGO das Glück auf seiner Seite, denn sowohl Jörg Lindmüller als auch Holger Brandmeyer gewannen ihre Spiele im fünften Satz. Der Oesingen Youngster Timon Heers behielt die Nerven und setzte sich in vier Sätzen gegen seinen Gegner durch.

• Punkte: Brandmeyer/R. Swit, T. Heers/Lindmüller, Brandmeyer (2), Heinrich, T. Swit, R. Swit, Lindmüller, T. Heers.

SSV Radenbeck-Z. II – TTC Grassel 9:2

Weniger Widerstand erfuhr die Radenbecker Reserve bei ihrem Vergleich mit dem Schlusslicht aus Grassel, das spielerisch in der Bezirksklasse etabliert ist. Marcel Graichen, der tags zuvor noch Groß Oesingens oberes Paarkreuz zerlegt hatte, setzte mit seinem Partner auch direkt im Einstiegsdoppel eine Duftmarke für den Inhaber der Roten Laterne. In den anderen Spielen allerdings zeigte sich der SSV am Sonntagmorgen hellwach. „Das gerade und flotte Spiel der Grasseler kam uns entgegen, wir konnten das für uns nutzen, sodass es nach heftigen Sätzen und Ballwechseln 7:1 stand“, schilderte Teamsprecher Dirk Jacob. Im besten Spiel des Tages behauptete sich Christoph Meyer mit 15:13 im fünften Satz gegen Graichen. Überhaupt gingen vier von fünf Partien über die volle Distanz an RaZa. Das Glück war also auf der Seite der Gastgeber. Trotz des klaren Endstands urteilte Jacob mit Blick auf den Gegner: „Die sind zweifellos besser, als es der Tabellenstand aussagt.“

• Punkte: Jacob/Wiesensee-Bammel, Carminke/Tack; Meyer (2), Carminke (2), Jacob, Wiesensee-Bammel, Friedrichs.

Kreisliga

VfL Germania Ummern – TSV Fortuna Bergfeld 9:1

„Läuft bei uns“, werden sich die Ummeraner nach dem Hochgeschwindigkeits-Sieg über Bergfeld gedacht haben. Der Sieg zuvor gegen den Tabellenführer schien den Germanen zusätzlich Auftrieb verliehen zu haben. So düste der VfL auf 8:0 davon, ehe Stephan Heine gegen Rainer Kahle zumindest den Ehrenpunkt für die Fortunen setzen konnte. Florian Landsmann zog dann den Schlussstrich.

• Punkte – Ummern: Landsmann/Lux, Stöter/Alms, Fricke/Kahle; Landsmann (5), Stöter, Lux, Fricke, Alms; Bergfeld: Heine.

VfL Germania Ummern – TuS Ehra-Lessien 9:0

Im finalen Showdown um die Herbstmeisterschaft gingen die Hausherren beflügelt in die Begegnung. Die Gäste konnten zu keiner Zeit zählbare Akzente setzen, sodass es bereits nach circa 100 Minuten Spielzeit 9:0 für die Gastgeber stand, die zugleich seit langem mal wieder eine Herbstmeisterschaft feiern können. „Ein perfekter Abend, nach dem wir jetzt beruhigt in die Winterpause gehen können“, freute sich VfL-Akteur Florian Landsmann. Es sei die fast perfekte Hinrunde für seine Riege gewesen. Mit einem kleinen Patzer gegen Hankensbüttel. Landsmann: „Aus meiner Sicht stehen wir zurecht an der Spitze, nun sollte mindestens der Relegationsplatz das Ziel sein.“ Wie gut es lief, zeigt auch die Einzelstatistik: Drei Ummeraner stehen in den Top Ten.

• Punkte: Landsmann/Lux, Stöter/Alms, Fricke/Kahle, Landsmann, Stöter, Lux, Alms, Fricke, Kahle.

4. Kreisklasse

MTV Isenbüttel III – VfL Ummern II 7:1

Der Primus spielte in heimischen Gefilden von Anfang an hochkonzentriert auf und ließ den Gästen aus Ummern kaum eine Chance. Lediglich Jörg Müller vermochte sich gegen Markus Kastner erfolgreich zu wehren und fuhr mit diesem Sieg den Ehrenpunkt für Ummern ein.

• Punkt: Müller.

Kreispokal

TTC Hankensbüttel – TTC Hankensbüttel II 6:2

Lokaler kann ein Derby nicht sein als das zwischen Mannschaften aus demselben Ort. Wie immer wurde im schwedischen Liga-System gespielt – Drei gegen Drei. Sieger war die Mannschaft, die zuerst sechs Siege einfuhr. Hankensbüttel II konnte lediglich durch Chmelensky punkten, der Siege gegen Wasserscheidt und Bischoff in jeweils fünf Sätzen einfuhr. Am Ende gab es einen recht deutlichen Sieg der „Heimmannschaft“ gegen die Zweitvertretung.

• Punkte TTC Hankensbüttel I: Deden/Bischoff, Deden, Wasserscheidt (je 2), Bischoff.

• Punkte TTC Hankensbüttel II: Chmelensky (2).

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