Fußball – Wittinger Kreispokal, Achtelfinale: Vorhops Coach trifft auf seinen Ex-Club FC Brome / Duo fällt lange aus

Hello again! Thielemanns Wiedersehen, Teil 2

Dicht gedrängt: Im Kreisliga-Hinspiel in Brome genügte dem VfL Vorhop (Felix Schweinberger/am Ball) ein Tor zum Sieg. Nun will der FCB im Kreispokal Revanche.
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Dicht gedrängt: Im Kreisliga-Hinspiel in Brome genügte dem VfL Vorhop (Felix Schweinberger/am Ball) ein Tor zum Sieg. Nun will der FCB im Kreispokal Revanche.

Vorhop. Ex-Faktor in Vorhop: Für Thorsten Thielemann schließt sich am kommenden Sonntag (14 Uhr) ein Kreis. Gleich das erste Punktspiel der Halbserie bestritt der neue VfL-Coach gegen seinen Stammverein FC Brome. Und nun auch das letzte.

Hello again! Das Wiedersehen reloaded im Achtelfinale des Wittinger Kreispokals hat für Thielemann aber nicht mehr eine ganz so pikante Note.

„Das ist doch schon ein alter Hut“, wiegelt Vorhops Vorreiter ab. Immerhin sei er nun schon ein halbes Jahr bei den Rot-Weißen im Amt, hat das erste Duell mit seinem Haus- und Hof-Club ja schon hinter sich. Und doch sei die Auslosung doch „irgendwie komisch“, räumt Thielemann ein. Schicksal halt. „Ich freue mich auf viele Freunde.“

Auch auf der Gegenseite sind keine extremen Emotionen auszumachen. Allenfalls Revanchegelüste. Im Liga-Vergleich triumphierte Thielemann mit seinen Vorhopern an seiner alten Wirkungsstätte 1:0, nun wollen die Bromer den Spieß umdrehen. „Wir haben noch etwas gutzumachen“, unterstreicht FC-Coach Ralf Keller und schickt hinterher: „Wir wollen unter die letzten Acht.“ Oder möglichst noch weiter. In Brome pfeifen die abgewanderten Spatzen von den Dächern, dass der Club von der Steimker Straße nach 2011 erneut die Trophäe erringen will.

Dafür machen die Gäste mobil, reisen mit einem Fanbus an. Es könnte ein Heimspiel für Brome werden, ahnt Thielemann. Denn in Vorhop zieht der traditionelle Tannenbaumverkauf die möglichen Zuschauer ab. Nicht nur deshalb wird es für den VfL schwer. „Brome ist gut drauf, zehrt von seiner starken A-Jugend. Das wird nicht einfach“, weiß Thielemann. Zumal er selbst auf drei Stammkräfte verzichten muss. Die Wadenprobleme von Maik Szillat sind noch das geringste Übel. Kevin Büttner (Außenband-Verletzung) und Kevin Schulz (Schultereckgelenks-Sprengung) zogen sich beim jüngsten 1:2 gegen Gamsen langwierige Verletzungen zu. Gerade nach der Schulz-Hiobsbotschaft war Vorhops Trainer „richtig bedient“. Doch was soll’s, meint Thielemann. „Wir gehen zwar am Stock, wollen aber das Beste draus machen.“

So wie sein Ex-Verein. Bromes Baumeister Keller ist für jedes Spiel dankbar, in dem sein junges Team durch Erfahrungen reifen kann. Vor allem im Torabschluss wünscht er sich nach dem 0:3 gegen Rothemühle noch mehr Kaltschnäuzigkeit. „Wir müssen unsere Chancen verwerten. Der Rest ergibt sich von ganz allein.“

Von Ingo Barrenscheen

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