Fußball – Bezirksliga: Aufsteiger Brome will sich „alles über den Ball erarbeiten“

Heiterer Auftakt an Steimker Straße

Schweinchen in die Mitte – nur anders: Der Trainingsauftakt des Neu-Bezirksligisten FC Brome gestaltete sich am gestrigen Sonntag durchaus erheiternd, wie man Riaan-Philipp Schmidt (2. v. l.) und Co. ansieht. Barrenscheen
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Schweinchen in die Mitte – nur anders: Der Trainingsauftakt des Neu-Bezirksligisten FC Brome gestaltete sich am gestrigen Sonntag durchaus erheiternd, wie man Riaan-Philipp Schmidt (2. v. l.) und Co. ansieht.

Brome – Feierbiest-Modus aus! Ab sofort hat die Fußballer des FC Brome der Ernst des Lebens wieder. Am gestrigen Sonntag, sprich gut einen Monat nach dem großen Moment von Wesendorf, hat für den Club von der Steimker Straße eine neue Zeitrechnung begonnen.

Denn nach zehn Jahren Abstinenz ist der FCB zurück im elitären Kreis der Bezirksliga und hat für das große Abenteuer die Vorbereitung aufgenommen.

Augenscheinlich mit der Direktive Spaß. Gleich bei der ersten Übung, einer abgewandelten Schweinchen in die Mitte-Variante im Sitzen, kam heitere Laune auf bei den Grün-Weißen. Denn für Trainer Mark-Oliver Schmidt steht in dem durchaus knapp bemessenen Zeitraum bis zum ersten Pflichtspiel am 28. Juli im Bezirkspokal gegen Hehlingen (siehe Bericht auf Seite 9) nicht die Zahl der Runden, sondern das Runde im Fokus. „Jede Sekunde ist eine verschwendete Sekunde, wo man nur läuft. Wir werden uns alles über den Ball erarbeiten, dabei kommen die Jungs schon genug ins Schwitzen“, bekräftigt Bromes Aufstiegsmacher.

Er verlangt von sich selbst, aber auch von seinen Spielern eine Weiterentwicklung auf dem grünen Rasen. „Wir müssen uns alle irgendwo verbessern, wollen ja keinen Stillstand haben.“ Eine Evolution wird auch vonnöten sein, um den steigenden Anforderungen in der Bezirksliga gewachsen zu sein. Brome wird sein System, seinen Stil nach der Meister-Saison leicht modifizieren, erklärte Schmidt. „Die Grundordnung werden wir nicht groß ändern.“ Dafür aber an einigen Stellschrauben im Angriff drehen. „Wir wollen ein bisschen offensiver agieren, den Gegner früher ärgern.“

Dennoch blüht dem FCB, das unterstrich auch noch einmal der scheidende Co-Trainer Malte Buhr (kann diese Aufgabe zeitlich nicht mehr mit seinen anderen Ämtern und dem Job vernünftig vereinbaren) bei seiner kurzen Abschiedsrede, „ein knüppelhartes Jahr“. Die Mannschaft und auch er hätten „die Mission erfüllt“. Nun beginnt eine neue mit dem Ziel Klassenerhalt.

Dafür testen die Bromer auch fleißig. Am kommenden Mittwoch beim FC Parsau (18.30 Uhr) sowie gegen MTV Hondelage (21. Juli) und SSV Vorsfelde (24. Juli).

VON INGO BARRENSCHEEN

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