Fußball – 1. Kreisklasse 1: Schönewörde gegen Wahrenholz II

Heißes Derby im kühlen November

Brotlose Kunst: Bisher zeigte die Reserve des VfL Wahrenholz (M.) gute Ansätze, blieb aber hinter den eigenen Erwartungen zurück. Foto: Barrenscheen

Schönewörde. Benjamin Wrede reibt sich vergnügt die Hände. „Das wird ein Spiel mit richtig Brisanz“, frohlockt der Trainer des TSV Schönewörde. Eigentlich wie immer. Wenn der VfL Wahrenholz II und der TSV Schönewörde aufeinandertreffen, ist mächtig Feuer in der Partie.

Am Sonntag (14 Uhr) ist es wieder so weit. Der Nordkreis wartet gespannt auf das Derby.

Wenngleich die Atmosphäre ruhiger geworden ist. Das Derbyfeuer lodert nur noch auf Sparflamme. „Es hat sich normalisiert“, meint Wahrenholz’ Interimstrainer Stefan Theuerkauf. Die Emotionen rund um das Derby hätten abgenommen und die Brisanz sei längst nicht mehr mit der von vor zehn Jahren zu vergleichen. Auch das zeitgleiche Spielen der ersten Wahrenholzer Mannschaft trägt dazu bei, dass das Derby nicht mehr so ganz im Fokus steht.

Pünktlich zum Derby läuft der Motor des TSV Schönewörde auf Hochtouren: Tabellenplatz fünf! Wrede hat keinen Grund zur Klage. „Wir wollen einfach an das Langwedel-Spiel anknüpfen“, gibt der TSV-Trainer die Marschroute aus. Gegen einen tief stehenden Gegner hätte man sich mit spielerischen Mitteln gut durchgesetzt (3:1). Das wünscht sich Wrede auch für Sonntag. „Ein Sieg im letzten Heimspiel 2012 wäre der perfekte Jahresabschluss.“

Eiszeit herrscht hingegen beim VfL Wahrenholz II. Jedenfalls was die Punkteausbeute anbelangt. Noch immer kein Dreier. Platzt ausgerechnet beim Rivalen der Knoten? Theuerkauf ist optimistisch. In den verbleibenen zwei Partien vor der Pause sollen noch ordentlich Punkte her. „Mindestens vier“, sagt Theuerkauf. Die Derbybilanz spricht da für die Gäste. Im letzten Jahr gewann der VfL mit 2:0 beim TSV. Am heimischen Taterbusch trennte man sich Remis. Das macht Mut. Theuerkauf glaubt: „Die Tagesform wird entscheiden.“

Da stimmt auch Wrede zu. Ohnehin geht er davon aus, „dass es nicht so klar wird wie die Tabellensituation ausschaut“. Wrede weiter: „Ich schätze Wahrenholz nicht als schlecht ein und besonders von Stefan Theuerkauf halte ich ziemlich viel.“

Von Eike Hoppmann

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare