Fußball – Wittinger Kreispokal, Halbfinale: VfL Wittingen/S. bezwingt TuS Müden-Dieckhorst souverän mit 2:0

„Haushoch überlegen“ ins Endspiel

Nach Schlusspfiff wurde Wittingen zum Tollhaus: Die VfL-Akteure um den starken Leart Krasniqi ließen ihrer Freude freien Lauf. Mehr Bilder zum Spiel unter www.az-online.de. Fotos: Arens
+
Nach Schlusspfiff wurde Wittingen zum Tollhaus: Die VfL-Akteure um den starken Leart Krasniqi ließen ihrer Freude freien Lauf.
  • VonAndreas Arens
    schließen

Wittingen. Torsten Haases Ochsentour hat sich gelohnt: Mit einem sehr souveränen 2:0 (0:0)-Erfolg über den TuS Müden-Dieckhorst ist der VfL Wittingen/S. ins Endspiel des Wittinger Fußball-Kreispokals eingezogen.

Trainer Haase unterbrach für das Heim-Halbfinale eigens seinen Kurzurlaub auf Usedom.

„Ich bin um 3.30 Uhr auf Usedom losgefahren, trinke jetzt eine Cola und fahre dann wieder hoch“, sagte der VfL-Coach nach dem gestrigen Sieg mit einem Lächeln auf den Lippen. Die gute Laune in Wittingen war nicht nur beim Übungsleiter zu spüren. Die gesamte Mannschaft feierte sich und das Erreichen des Finales an Pfingsten in Langwedel mit Sprechchören und Jubeltänzen. Haase freut sich bereits jetzt „sehr“ auf das gefühlte Traum-Endspiel gegen Ummern.

Über die gesamte Spielzeit präsentierten sich die Gastgeber als spielerisch bessere und reifere Mannschaft. In den ersten 45 Minuten hielt Müden jedoch noch dagegen. Haase fasste das Spielgeschehen kurz und bündig zusammen: „In der ersten Halbzeit haben wir gut gestanden, in der zweiten den Ball laufen lassen.“ Und so hatte der TuS nach dem Seitenwechsel so gut wie nichts mehr entgegenzusetzen. Es entwickelte sich ein Spiel auf ein Tor. „Ich glaube, Müden hat im zweiten Durchgang nicht ein Mal aufs Tor geschossen“, so der Trainer der Hausherren.

Spielerisch präsentierten sich die Brauereistädter (am Ball Roni Agirman) den Müdenern deutlich überlegen.

Eine unfreiwilliger Wechsel in der Sturmspitze – Frederick Heinrichs rückte in Hälfte zwei für den noch nicht ganz fitten Lennard Emmermann auf die Position neben Sven Arndt – zahlte sich aus. Heinrichs sorgte für die 1:0-Führung, ehe Arndt das 2:0 nachlegte. Damit war der Käse im Prinzip schon gegessen. Müden schien nicht mehr an eine Wende zu glauben und Wittingen machte weiter Dampf. Der eingewechselte Linksaußen Benali Kamagate verpasste die endgültige Entscheidung, als er aus vier Metern nur den Pfosten traf. Danach vergaben die Gastgeber eine weitere Großchance, als sie es wieder nicht schafften, das Leder aus Kurzdistanz in die Maschen zu befördern. Am Ende alles egal. Haase war mit seinen Mannen hochzufrieden: „Wir waren haushoch überlegen. Die Jungs haben es verdient.“

Von Andreas Arens

Galerie

Jubel beim VfL Wittingen/S. nach dem Finaleinzug im Kreispokal

Jubel beim VfL Wittingen/S. nach dem Finaleinzug im Kreispokal

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare