Volleyball – Bezirksliga Damen: Aufschlagserien en masse bei souveränen 3:0-Siegen gegen Salzgitter II und Vorsfelde

Hankensbüttel-Knesebeck hat eine neue Wunderwaffe

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Die Gegenwehr war gleich null: Hankensbüttel-Knesebecks Volleyballerinnen (2. v. l. Birte Kulinna) fertigten Salzgitter II und auch Vorsfelde jeweils mit 3:0 in den Heimspielen ab.

ib Knesebeck. Aufschlag-Asse gibt es nicht nur im Tennis. Auch die Volleyball-Damen der VG Hankensbüttel-Knesebeck scheinen dieses Ratz-Fatz-Stilmittel als neue Wunderwaffe für sich entdeckt zu haben.

Ein Wandel vom Saulus zum Paulus, der dem hiesigen Bezirksligisten am Samstag gegen die Kellerkinder MTV Salzgitter II und MTV Vorsfelde einen lupenreinen Doppel-Heimspieltag bescherte. Durch die zwei glatten 3:0-Siege haben sich die leichten Abstiegssorgen schlagartig verflüchtigt.

Britta Puls war durchaus ein wenig erstaunt. „Ich fluche ja sonst, weil die Aufschläge nicht kommen.“ Was sich schon eine Woche zuvor beim Auswärtssieg in Wolfenbüttel angedeutet hatte, manifestierte sich nun in Knesebeck. Augenscheinlicher Lohn der Trainingsarbeit. „Irgendwann muss es ja mal fruchten – offenbar ist es soweit“, freut sich die Spielertrainerin.

Ungewohnt auch der Schnelldurchlauf im ersten Match gegen Salzgitter II. Nach nur 54 Minuten machte die VG einen Haken hinter die Punkte. 25:11, 25:17, 25:6. Die Satzstände sprachen Bände. Der Gegner wirkte immer wieder wie ein aufgescheuchter Hühnerhaufen. „Wir mussten sie nur ein wenig unter Druck setzen, dann sind sie durcheinandergekommen“, bekräftigte Puls. Im ersten Satz holte Birta Kulinna zur ersten 13er-Aufschlagserie aus und legte damit den Grundstein. Nach einem etwas ausgeglicheneren zweiten Durchgang schickte dann Melanie Sonnenberg einen Kettenbrief übers Netz und sorgte so direkt für eine 12:1-Führung, die Salzgitter den letzten Nerv raubte. Gewissermaßen ein Kinderspiel für Hankensbüttel-Knesebeck. Da passte es auch gut (ins Konzept), dass Puls mit Katharina Keller einem Youngster Spielpraxis auf der Steller-Position gewähren konnte. „Sie hat es auch wunderbar gemacht.“

Offensichtlich eingeschläfert von der schleppenden Salzgitteraner Spielweise wurde die VG dann im zweiten Duell von Vorsfelde eingangs überrumpelt (0:5). „Wir mussten erst einmal langsam in Gang kommen“, so Puls. Auch bedingt dadurch, dass sie sich gemeinsam mit Imke Löwenberger aushilfsweise die Steller-Position teilen musste. Doch Letztere packte beim Stand von 11:12 die nächste Aufschlag-Arie aus. 25:12! In einem weitaus ansehnlicheren Match als zuvor leistete der äußerst lautstarke Gast aus der Eberstadt erheblichen Widerstand, wurde von der VG aber abgeschmettert. Nach dem 25:19 und einem neuerlichen 3:10-Rückstand glich Nadine Burghard – natürlich mit Aufschlägen, was sonst!? – zum 10:10 aus. Vorsfelde antwortete zum 19:23, doch dann kam Hanna Grabengießer mit sechs Richtigen von der Grundlinie. „Schon phänomenal“, staunte Puls.

• VG: Burghard, Engelke, Grabengießer, Janke, Keller, Kulinna, Löwenberger, Puls, Schiewe, Sonnenberg, Sülz.

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