Handbal: Landesliga Herren

SG VfL Wittingen/Stöcken steht bei Lehrte II unter Druck

Leon Grupe verteidigt gegen einen gegnerischen Angreifer.
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Richtig zupacken in der Defensive lautet die Devise: Die Handball-Herren der SG VfL Wittingen/Stöcken (l. Leon Grupe) wollen so in Lehrte zum ersehnten ersten Saisonsieg kommen.
  • Ingo Barrenscheen
    VonIngo Barrenscheen
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Nach zwei Niederlagen in zwei Spielen wächst für die 1. Herren der SG VfL Wittingen/Stöcken so langsam der Druck. Gegen den Lehrter SV II müssen die ersten Punkte her - gerade beim Blick über den Tellerrand.

Wittingen – Keine Frage: Im Handball sind auch unentschieden möglich. Aber statistisch gesehen eine Seltenheit. Vielmehr läuft es im Auswärtsspiel der Herren-Landesliga für die Handballer der SG VfL Wittingen/Stöcken beim Lehrter SV II (Sonntag, 15 Uhr) auf einen Sieg oder eine Niederlage hinaus. Und damit auf die Frage: Lichtblick oder Rote Laterne!?

Denn beide Mannschaften haben ihre ersten zwei Saisonspiele in den Sand gesetzt. Und zieren aktuell die letzten beiden (Abstiegs-)Plätze in der Ost-Staffel. Ein Kellerduell: Für Wittingen/Stöcken eine ungewohnte Situation in den zurückliegenden Jahren. Trainer Dirk Divjak verspürt durchaus Druck auf dem Kessel. „Man sollte sich schon überlegen, wie man von den letzten drei Plätze wegkommen will. Es wäre ideal, auch im Hinblick auf das folgende Heimspiel, mit zwei Punkten im Gepäck nach Hause zu kommen.“ Denn beim Blick über den Tellerrand wartet eine Woche später der potenzielle Aufstiegsaspirant TV Eintracht Sehnde. Um sich nicht in eine prekäre Ausgangslage zu manövrieren, sollte die SG VfL zügig liefern.

Wie das gelingen soll? „Idealerweise mehr Tore werfen als der Gegner...“, unkt Divjak. Etwas detaillierter ist der Schlachtplan dann aber doch. Da die Torausbeute zuletzt „nicht so dramatisch schlecht“ gewesen sei, gelte es für seine Riege zuvorderst, im Defensivverbund zuzulegen, meint der Coach. „Wichtig ist, dass wir es in der Abwehr gewuppt kriegen.“ Dichter stehen, beherzter zupacken. „Dann sollte es mit den ersten zwei Punkten auch klappen.“

Die personellen Voraussetzungen dafür sind gegeben. Wittingen/Stöcken reist mit 14 Mann an, darunter Lars Erxleben als Debütant nach überstandener Fingerverletzung, Nils Michael als Leihgabe aus der Reserve und Novize Jannes Dankert aus der A-Jugend. Divjak: „Er soll auch mal reinschnuppern.“

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