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Handball-Regionsliga: 32:10! SG VfL II demontiert Groß Oesingen

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Von: Marvin Scholz

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Sie waren kaum zu stoppen: Wittingen/Stöckens Handballerinnen (l. Jana Lemke) ließen dem SV Groß Oesingen (Johanna Schulze) in der Handball-Regionsliga nicht den Hauch einer Chance.
Sie waren kaum zu stoppen: Wittingen/Stöckens Handballerinnen (l. Jana Lemke) ließen dem SV Groß Oesingen (Johanna Schulze) in der Handball-Regionsliga nicht den Hauch einer Chance. © Ingo Barrenscheen.

Wittingen – Derby-Siege sind schön! Diesen Klang setzte die zweite Handball-Damenmannschaft der SG VfL Wittingen/Stöcken in der Regionsliga auch in die Tat um und stürzte den Nachbarn SV Groß Oesingen mit 32:10. Aushilfs-Trainerin Tatjana Sablottny platzte vor Stolz.

„Was für eine Glanzleistung“, leitete die Übungsleiterin mit wohltuenden Worten ein. Nach gut eineinhalb Minuten kassierte die Riege zwar den Ausgleich durch Oesingens Mareike Sauter, doch beeindruckte im Anschluss durch eine große Dominanz und handballerische Finesse. „Nach dem 1:1 waren wir voll im Gange und haben einen Lauf hingelegt.“ Binnen zwölf Minuten schraubte das Heim-Team das Ergebnis auf ein beachtliches 9:1.

Zur ganzen Wahrheit gehörte aber ebenso, dass der SVGO sehr ersatzgeschwächt anreiste. „Wir waren mehr Spieler auf der Tribüne als auf dem Feld. 43,75 Prozent Ausfall-Quote“, beklagte das Team auf dem hauseigenen Instagram-Kanal. Nichtsdestotrotz zeigte sich Sablottny freudig ob der konzentrierten Darbietung. „So eine Leistung musst du auch erst einmal hinlegen.“

„Angriff und Abwehr haben gut funktioniert“

Nach der Pausen-Sirene knüpfte die Wittinger Riege einfach an die erste Halbzeit an und spielte sich erneut in einen Rausch – nach einer Dreiviertelstunde leuchtete das 24:8-Ergebnis. „Auch der Angriff und die Abwehr haben gut funktioniert. Ornina Safar im Tor zeichnete sich mehrfach durch Paraden aus“, hob die Übungsleiterin speziell ihre Schluss-Frau heraus.
Der Gast wirkte mental und spielerisch überfordert und brachten im Anschluss lediglich zwei Tore durch die doppelte Theresa Lieb zustande.
„Es war erfreulich, dass sich alle in die Torschützenliste eintragen konnten“, lobte Hallmann ihr Team. Linda Gades warf für die SG VfL II mit dem Schluss-Pfiff das letzte Tor.

Tore – SG VfL: Voß (8), Alpers (5), Schultze (4), Gades, Stresing (jeweils 3), Michael, Berlin, Banse, Lemke (jeweils 2), Schulze (1); SVGO: J. Schulze (3), T. Lieb, Busch (jeweils 2), J. Lieb, Kusche, Sauter (jeweils 1).

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