Der siebte Streich...

Handball – Regionsliga Damen: Wittingen/Stöcken II und Oesingen siegen

In der zweiten Halbzeit packten die Wittingen/Stöckenerinnen (v. l. Maren Günther, Anneke Voß, Nela Röber) viel beherzter zu gegen die HG Helmstedt-Büddenstedt und sicherten sich so einen völlig ungefährdeten 30:17-Heimsieg.
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In der zweiten Halbzeit packten die Wittingen/Stöckenerinnen (v. l. Maren Günther, Anneke Voß, Nela Röber) viel beherzter zu gegen die HG Helmstedt-Büddenstedt und sicherten sich so einen völlig ungefährdeten 30:17-Heimsieg.
  • Ingo Barrenscheen
    VonIngo Barrenscheen
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Schier unaufhaltsam marschieren die Handball-Damen der SG VfL Wittingen/Stöcken II in der Regionsliga der (Herbst-)Meisterschaft entgegen und entledigten sich auch des Helmstedt-Heimspiels ohne sonderliche Mühe.

Freude auch beim SV Groß Oesingen über den zweiten Saisonsieg in Serie.

SG VfL Wittingen/St. II – HE-Büddenst. 30:17 (15:11)

Als hätte Trainerin Mirja Lücke zur Halbzeitpause einen Betonmischer in die Gelbe Hölle gerollt... Nachdem Wittingen/Stöcken in der ersten Hälfte noch etwas schludrig in der Abwehr zu Werke gegangen war, rückte der Liga-Dominator nach dem Wechsel die Kräfteverhältnisse schnell ins rechte Licht. Die SG spielte in der ersten Hälfte zwar ihre Chancen gut heraus, sei in der Deckung aber „noch zu harmlos“ gewesen und „ließ den Gegner teilweise von sieben Meter Entfernung werfen“, monierte Lücke. Ergo fiel die Führung noch überschaubar aus.

Doch mit Wiederbeginn zeigten sich die Gastgeberinnen defensiv wesentlich aggressiver und aufmerksamer. Das führte zu einem 6:0-Tore- Lauf zwischen der 31. und 37. Minute zum 21:11. „Ab da war eigentlich alles klar“, machte Lücke einen Haken hinter den siebten Sieg im siebten Spiel. Die neu eingewechselte Helmstedter Ersatz-Torfrau hätte dennoch viele Chancen des Spitzenreiters zunichte gemacht. Letztlich fiel der Vorsprung aber deutlich aus. Lückes Fazit: „Eine tolle Mannschaftsleistung, in der alle Positionen überzeugen konnten.“

• Tore: Mandy Meyer (8/2), Svenja Schultze (7/5), Maren Günther (4/1), Anneke Voß (4/1), Linda Gades (3), Tatjana Sablottny (3), Maren Banse (1).

SV Groß Oesingen – Eintr. BS III 21:18 (10:8)

Stark angefangen, stark nachgelassen, stark aufgehört: Groß Oesingens Damen schritten im Schlussleuchten-Duell gegen Braunschweig III durch ein Wechselbad der Gefühle. Zunächst schien es so, als sollte es ein entspannter Abend in Wesendorf werden angesichts einer 5:0-Führung (12.). Doch dann baute der SV völlig unvermittelt rapide ab. „Wir haben den Gegner ins Spiel kommen lassen“, ärgerte sich Teamsprecherin Katharina Franke. „Fehler im Angriffsspiel und die aufkommende Verunsicherung haben uns unnötigerweise einen Zwei-Tore-Rückstand beschert.“ Aus dem 6:3 wurde so ein 6:8 (22.). Doch als Team hatte es Groß Oesingen geschafft, über den Kampf wieder ins Spiel zu finden“, meinte Franke. Mit fünf Toren in Serie riss das Heimteam das Ruder wieder an sich. Bis zum 16:15 (50.) blieb es ein Tanz auf der Rasierklinge, doch letztlich hatte der SV mehr zuzusetzen.

• Tore: Joana Steding (4), Theresa Lieb, Lara El-Hawari, Anika Schröder, Franziska Sölter, Benigna Tetzlaff, Inga Papenhein (je 2), Victoria Heuer, Rabea Lieb, Mareike Sauter, Sonja Eickmann, Laura Bärwald (je 1).

Von Ingo Barrenscheen

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