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Handball-Landesliga Herren: 31:27-Erfolg gegen Braunschweig

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Von: Marvin Scholz

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Ganz großer Handball mit 16 Toren: Den Aufschwung beim 31:27-Sieg der SG VfL gegen Braunschweig in der Handball-Landesliga war auch Janosch Kochale (beim Abwurf) zu verdanken.
Ganz großer Handball mit 16 Toren: Den Aufschwung beim 31:27-Sieg der SG VfL gegen Braunschweig in der Handball-Landesliga war auch Janosch Kochale (beim Abwurf) zu verdanken. © Marvin Scholz.

Wittingen – Die Zuschauer konnten mit dem Auftritt des Heim-Teams zufrieden sein! Die erste Herren-Mannschaft der SG VfL Wittingen/Stöcken bezwang am gestrigen Sonntag Eintracht Braunschweig in der Handball-Landesliga mit 31:27. Coach Manfred Busch zeigte sich mit der Darbietung aber nicht komplett zufrieden, die Zuschauer in der Wittinger Halle zeigten sich begeistert.

„Wir waren 40 Minuten lang nicht so richtig auf der Platte, was das Thema Deckung angeht“, sagte der SG VfL-Trainer. Eine Erkenntnis, die sich auch im zwischenzeitlichen Ergebnis manifestierte: Nach gut 20 gespielten Minuten lief der Tabellenzweite einem 9:10-Rückstand hinterher. „Zu dem Zeitpunkt haben wir viele Fehler gemacht und die Bereitschaft, in der Deckung zu arbeiten, war nicht richtig da.“ Die Wittinger kämpften sich in die Partie hinein und erwarfen sich noch vor der Pause das 13:13 dank Kai Eschert.

„Fehlentscheidungen“ und fehlende Frische

Vor allem Janosch Kochale war es dann, der dem Team in Hälfte zwei einen enormen Anschub gab. „Auch seine Energie und Tore haben uns geholfen, dass wir drangeblieben sind“, bedankte sich Busch bei seinem Schützling. Trotz der laustarken Unterstützung der Wittingen/Stöckener Anhänger in der Halle tat sich der heimische Landesligist unheimlich schwer, den Ball konstruktiv laufen zu lassen – „wir haben viele Fehlentscheidungen getroffen und das hat uns in der Summe richtig wehgetan“, bemängelte Busch. Co-Trainer Jan Schmidt kritisierte ebenfalls die fehlende Stimmung von der Bank und die moralische Einstellung der Mannschaft bis dahin.

Im Verlauf der letzten 20 Minuten sollte sich aber das Blatt wenden: „Trotz eines schlechten Spiels haben wir uns ab der 40. Minute gut gefangen – da waren unsere Jungs voll drin und zeigten dann auch den Willen, das Spiel zu gewinnen.“ Ein wichtiger Aspekt in der Erklärung des eher semi-guten Auftritts sei nach Meinung Buschs auch die Frische: „Wenn diese nicht gegeben ist, dann triffst du auch Fehlentscheidungen.“ Die großen Abstände, leichte Ballverluste und Spielzüge bekam das Team dann aber immer mehr in den Griff und zeigte sich auch wieder von der gefährlichen und effizienten Seite.

Nach einer komplizierten Saison fixiert die SG VfL also den Vize-Titel: „Wir sind sehr zufrieden – die Saison ist bald vorbei und wir gehen auf dem Zahnfleisch.“

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