Doppelbelastung am Wochenende

Braunschweig hoch zwei für Wittingen/Stöckens Handball-Herren

Es könnte wieder ganz schön eng zugehen für die Handballer der SG VfL Wittingen/Stöcken (M. Leon Grupe) am vorletzten Saisonspieltag. In den Hinspielen wie hier gegen den MTV Braunschweig III taten sich die Brauereistädter jeweils durchaus schwer.
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Es könnte wieder ganz schön eng zugehen für die Handballer der SG VfL Wittingen/Stöcken (M. Leon Grupe) am vorletzten Saisonspieltag. In den Hinspielen wie hier gegen den MTV Braunschweig III taten sich die Brauereistädter jeweils durchaus schwer.
  • Ingo Barrenscheen
    VonIngo Barrenscheen
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Braunschweiger Wochenende für die Handball-Herren der SG VfL Wittingen/Stöcken in der Landesliga. Es stehen gleich zwei durchaus schwierige Aufgaben bevor.

Die Saisonausläufer werden zum Braunschweiger Ballungsgebiet für die Handball-Herren der SG VfL Wittingen/Stöcken. Nur kurz nach den jeweiligen Hinspielen stehen am Wochenende, und das gleich im Doppelpack, die Revanche-Duelle an. Zunächst am Freitagabend (20 Uhr) auswärts beim MTV Braunschweig III, am Sonntag dann um 17 Uhr zuhause gegen die Eintracht.

„Erst hatten wir sie gar nicht, und jetzt kommt es geballt“, sagt Trainer Manfred Busch mit Blick auf die hoch konzentrierte Löwen-Dosis. Das Gesamtpaket könnte sich für die Brauereistädter als knifflig erweisen. Immerhin tat sich die SG VfL gegen beide Teams unheimlich schwer. Das 34:27 gegen den Freitags-Gegner vor drei Wochen kam in dieser Deutlichkeit erst in den letzten fünf Minuten zustande. Dabei lief die MTV-Drittvertretung in Wittingen nur mit sieben Mohikanern auf. „Aber es waren offenbar die richtigen Spieler“, pointiert Busch. „Sie haben uns ganz gut beschäftigt.“ Wittingen/Stöckens Übungsleiter wünscht sich, dass seine Riege den Drittliga-Unterbau praktisch kopiert. „Wie sie es in Wittingen gemacht haben: Die Angriffe geschickt ausspielen.“ Um dem MTV, mit viel Patte am Ball, nicht so viele Gelegenheiten zu Tempogegenstößen zu ermöglichen. Gerade Linksaußen Maliek Steiner, Nr. 8 der Landesliga-Torschützenliste, lauert darauf. „Ich glaube, da erwartet uns einiges. Das wird eine letzte richtig gute Prüfung und von unseren Auswärtsspielen, die wir zuletzt hatten, das Schwierigste“, orakelt Busch. Anders als zuletzt gegen Celle müsse die SG VfL unbedingt von der ersten Sekunde an da sein.

Um bestenfalls mit Rückenwind in das Sonntags-Heimspiel gegen den BTSV zu gehen. Gegen die Eintracht zitterte sich Wittingen/Stöcken vor zwei Wochen zu einem 35:34. Allerdings verweist Busch auf die „große Belastung“ für den Kontrahenten, der dann bereits Partien von Donnerstag und Sonnabend in den Knochen hat. Für die SG VfL sollte die Doppel-Herausforderung durch einen Tag Pause zu verkraften sein, glaubt der Trainer. In jedem Fall muss das Heimteam die Kreise von Mirko Laube, nach Janosch Kochale bester Shooter der Liga, einengen.

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