HaMa und Wittingen bündeln ihre Kräfte

Ein Bild aus früheren Tagen: Hagen-Mahnburg (M.) gegen VfL Wittingen. Ab sofort bündeln beide Klubs ihre Kräfte in Form einer Spielgemeinschaft. Archivfoto: Barrenscheen

Mahnburg/Wittingen. Aus der Not eine Tugend machen: Aufgrund von Personalmangel haben die Fußballerinnen des SV Hagen-Mahnburg und VfL Wittingen/S. eine Spielgemeinschaft gegründet.

Die Mannschaft läuft zukünftig in der Bezirksliga unter dem Namen SG Hagen-Mahnburg/Wittingen auf. Damit reagierten beide Vereine auf die Spielernot. Die Wittingerinnen mussten bereits zur Rückrunde ihr Team aus der Kreisliga zurückziehen. Hagen-Mahnburg musste eine Liga höher mehrfach auf Standby-Kräfte zurückgreifen. „Ohne die Spielgemeinschaft wäre es in diesem Sommer knapp geworden, eine Elfer-Mannschaft zu melden“, erklärt HaMa-Trainer Olaf Fraske, der das Team auch zukünftig betreuen wird.

Erste Fusions-Überlegungen gab es bereits im Winter bei einem Hallenturnier in Isenbüttel, wo Wittingens Trainer Bernd Herzberg seinen Kollegen Fraske mit der Verschmelzungs-Idee konfrontierte. Im März wurden die Gespräche konkreter. Schließlich trafen sich HaMas Vorsitzender Torsten Haase und Wittingens Fußball-Abteilungsleiter Peter Herrewig, um die Frauen-Spielgemeinschaft zu beschließen.

Allerdings bricht bei der SG kein Spieler-Luxus aus. Aus Wittingen kamen lediglich vier Spielerinnen, hinter zwei Akteurinnen steht noch ein Fragezeichen. Immerhin steht der 18er-Kader. „So sind wir auf der sicheren Seite“, so Fraske, der mit dem neuformierten Team schon seit vielen Wochen trainiert.

Es wird sogar überlegt, eine Spielgemeinschaft im Mädchen-Bereich ins Leben zu rufen. Zunächst wolle man aber abwarten, wie sich die Fusion im Frauenbereich entwickelt.

Von Arek Marud

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