Hallenfußball – 29. Nord-Cup 2015: Zwei Hammer-Gruppen / Ehra ersetzt Oerrel

Halligalli statt Pille-Palle!

Und wir haben den Pokal! Im letzten Jahr bejubelte der VfL Wahrenholz den Sieg beim Nord-Cup. Ob dem Taterbusch-Team die Titelverteidigung gelingt, entscheidet sich ab dem 2. Januar 2015 bei der 29. Auflage des Nordkreis-Budenzaubers. Fotos: Barrenscheen

Hankensbüttel. Lothar Matthäus avancierte bei der WM 1990 mit 29 Jahren zum besten Spieler der Welt. Und trotz der aktuellen juvenilen Welle geht diese Generation auch heutzutage noch als bestes Fußball-Alter durch. Siehe Cristiano Ronaldo.

Ergo gehört der Nord-Cup noch keineswegs zum alten Eisen. Vielmehr ist der Star unter den Hallenturnieren wie ein junger Gott. Bei der 29. Auflage vom 2. bis 4. Januar 2015 lässt es der Budenzauber des FSV Nord Hankensbüttel letztmals als Twen so richtig krachen!.

Es ist bis zum Schluss immer ein gut gehütetes Geheimnis. Doch mit der heute im IK veröffentlichten Auslosung weckt der Veranstalter bereits die Mega-Vorfreude auf den Start ins neue Jahr. Der 29. Nord-Cup glänzt, analog zum Alter, mit der goldenen Mitte: Die Gruppen B und C bilden die Königsklassen in der Vorrunde.

„Ganz schön starke Mannschaften. Da kann man nicht Pille-Palle spielen“, bekräftigt auch Turnier-Boss Hans-Dieter Smilowski mit Blick auf die bombastische B-Staffel am Freitagabend, 2. Januar, ab 20.10 Uhr. Der ewige Top-Favorit TuS Neudorf-Platendorf, seines Zeichens einziger Landesligist im Feld, bekommt es mit dem Hausherren und Vorjahres-Finalisten SV Hankensbüttel sowie dem aktuellen Kreisliga-Dritten VfL Knesebeck zu tun.

Neben dem FC Ohretal, im Vorjahr wiederaufgenommen in den erlauchten Kreis des 24er-Feldes, und dem krassen Außenseiter SV Steinhorst tummelt sich auch der Comebacker TuS Ehra-Lessien in dieser Gruppe. Die Überflieger aus der 2. Kreisklasse 1 nehmen den begehrten Platz des FC Oerrel ein, der aus freien Stücken verzichtete. Smilowski erläuterte: „Oerrel hat einen Mangel an Hallenspielern. Bevor sie Prügel beziehen, wollten sie lieber eine Auszeit nehmen.“ Wie lange diese dauern wird – offen!? Denn der FCO muss sich nun erst einmal wieder artig hinten anstellen.

Auch die Gruppe C am Sonnabend, 3. Januar, ab 15 Uhr klingt nicht nur in Smilowskis Ohren „interessant“. Naim Fetahu feierten mit seinem VfL Wittingen/S. ein Wiedersehen mit Ex-Club SV Langwedel. Dazu der im Vorjahr stark auftrumpfende SV Groß Oesingen sowie mit dem Wesendorfer SC, TSV Schönewörde und VfL Germania Ummern potentiell gute Hallen-Riegen.

Titelverteidiger VfL Wahrenholz gebührt derweil die Ehre des ersten Anstoßes und genießt im Ansehen von Smilowski – neben Zwölffach-Triumphator Platendorf – die größten Chancen.

Keine Neuerungen gibt es im Regelwerk. Der Circus Halligalli von Hankensbüttel wird erneut mit dem Futsal inszeniert. „Das hat sich positiv bewährt“, unterstreicht das Nord-Cup-Oberhaupt. Genauso wie der Kartenvorverkauf: Dieser startet offiziell am kommenden Montag, 1. Dezember, auf der Homepage www.fsv-nord.de und läuft bis zum 21. Dezember. In diesem Zeitraum ist aber auch täglich eine Nord-Cup-Hotline (0160/3410928) von 11 bis 13 Uhr sowie von 17 bis 19 Uhr geschaltet. Wer die Hüttengaudi nicht verpassen will, sollte sich beizeiten eindecken.

Von Ingo Barrenscheen

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