Rudern – Weltcup in Bled: Glüsinger gewinnt im zweiten Deutschland-Achter Bronze

„Halligalli“: Kluge sammelt Pluspunkte

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Mit Team Deutschland 2 gewann der Glüsinger Peter Kluge (hintere Reihe/6.v.r.) beim Weltcup in Slowenien die Bronze-Medaille.

ib Bled/Glüsingen. Aller Acht(er)ung! Im Hauen und Stechen um die Olympia-Tickets für Rio 2016 hat Peter Kluge ein positives Signal an die Bundestrainer des Teams Deutschland-Achter gesendet.

Der Glüsinger gewann beim ersten Weltcup-Rennen im slowenischen Bled bei der Rückkehr in die Ruder-Königsklasse die Bronzemedaille!.

Seit der U23-WM 2012 hatte Kluge – auf internationalem Level – kein Achter-Rennen mehr bestritten. Genauso wie vier seiner Mitstreiter im Boot Deutschland 2. Umso höher war der dritte Platz anzurechnen. Zumal die B-Besatzung nur gut zwei Zehntel hinter dem WM-Dritten Polen die Ziellinie überquerte. Deutschlands erste Achter-Riege gewann den Weltcup-Auftakt. „Platz eins und drei – das zeigt, dass wir eine gute Breite haben“, lobte Bundestrainer Ralf Holtmeyer den eindrucksvollen Start.

Auch Kluge selbst war mit seinem Abschneiden mehr als zufrieden. „Wir haben uns freigerudert und das Beste draus gemacht.“ Denn bei der vorgelagerten Internationalen Regatta in Bled hatte der 23-Jährige mit seinem Vierer nur Rang fünf – die schlechteste Platzierung aller deutschen Boote – im Finale erreicht. Was für Kluge nicht weiter überraschend kam. „Wir hatten in der Vorbereitung Verletzungsprobleme. Das Rennen war die Quintessenz. Es wäre ein Wunder gewesen, wenn wir weiter vorne gelandet wären.“

Doch Teil zwei in Slowenien machte Mut. „Alles ist eng beieinander. Das ist ein Kampf auf des Messers Schneide.“ Aktuell herrsche im Team „Halligalli“. Jeder will die bestmögliche Position erhaschen. Kluges primäres Ziel für Olympia ist nicht der Achter, sondern überhaupt ein Startplatz an der Copacabana. Ein weiterer Fingerzeig wird die Internationale Regatta am kommenden Wochenende in Essen sein. „Die Generalprobe für die EM in Posen. Dafür will ich mich gut positionieren“, erklärte Kluge.

Von Ingo Barrenscheen

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