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HA.LT 2021: Sieben Nordkreis-Aspiranten kämpfen um Landestitel

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Von: Ingo Barrenscheen

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Im Anflug auf das HA.LT-Turnier 2021: Für Alma-Mara Hagemann vom RFV Hankensbüttel ist es der letzte Start bei der U25-Landesmeisterschaft.
Im Anflug auf Luhmühlen: Für Alma-Mara Hagemann vom RFV Hankensbüttel ist es der letzte Start bei der U25-Landesmeisterschaft. © SUSANNE FLEGE

Erst ging lange Zeit gar nichts. Jetzt aber jagt ein Event das nächste für die ambitionierten Amateurreiter aus dem Isenhagener Land! Nach den Regionsmeisterschaften ist vor dem Hannoverschen Landesturnier HA.LT. Der Pferdesportverband Hannover hat für seine Titelkämpfe von Freitag bis Sonntag, 16. bis 18. Juli, ein sportliches Prüfungsangebot geschnürt, das nach den Corona-Einschränkungen wieder alle Altersklassen und die drei Disziplinen Dressur, Springen und die Pony-Vielseitigkeit an einem Ort vereint.

Im Kampf um die begehrten Schärpen stellen sich auch sieben Aspiranten aus dem Nordkreis der Top-Konkurrenz in Westergellersen (Luhmühlen). Sie alle haben sich durch zurückliegende Leistungen einen Startplatz auf der renommierten Anlage gesichert. Gleich sage und schreibe sechs Pferde sattelt Alma-Mara Hagemann in Luhmülen. Die Amazone vom RFV Hankensbüttel stellt sich genau wie ihr Bruder Johannes den drei Wertungsrunden (Zeitspringprüfung Kl. M**, Springprüfungen der Kl. S*) der U25-Gilde. Für die 25-Jährige werden es die letzten Meisterschaften dieser Art. „Die Teilnahme an den U25-Meisterschaften war mein Jahresziel. Das ist ein schöner Abschluss meiner Jugendzeit.“ Doch einen lockeren Ritt will Hagemann nicht hinlegen. „Meine Zielsetzung ist es, wieder eine Null zu reiten.“ Dass das alles andere als einfach wird, weiß sie auch. „Wir sind gut drauf, aber es kann so viel passieren. Ich gebe mein Bestes. Wenn es klappt, dann klappt es. Wenn nicht, dann eben nicht.“

Familiäre Motivation

Für Johannes Hagemann werden es die ersten U25-Landesmeisterschaften. Seine Schwester Alma-Mara freut sich, dass sie zusammen mit ihrem Bruder reiten kann. Vor allem, weil sie sich „gegenseitig motivieren.“ Zwar sei ihr Bruder auf S-Niveau noch nicht so erfahren, wie sie, jedoch traue sie ihm ein gutes Ergebnis zu.

„Die Teilnahme an den U25-Meisterschaften war mein Jahresziel. Das ist ein schöner Abschluss meiner Jugendzeit. Meine Zielsetzung ist es, wieder eine Null zu reiten.

Für Alma-Mara Hagemann vom RFV Hankensbüttel ist das HA.LT 2021 ein besonderer Wettbewerb

Gemeinsam mit ihrer Schwester Henriette bestreitet Alma-Mara Hagemann neben dem herausfordernden Geländeritt auch noch den Mannschaftswettkampf der Kreisreiter- respektive Regionsverbände. In dieser Kategorie finden sich auch Johanna Melzian vom RFV Altendorf mit ihren Pferden Alice und Quo Vadis sowie Anneke Lütkemüller vom Pony-, Jugend-, Reit- und Fahrverein Knesebeck auf Heaven so sweet wieder. Letztere will auch in der Dressurprüfung Kl. L* Kandare möglichst weit vorne landen.

Edelmetall für Bentes?

Leise Edelmetall-Hoffnungen hegt nach ihren Überraschungserfolgen der Vergangenheit womöglich auch Maren Bentes vom RFV Boitzenhagen. Die Nordkreis-Dressurkönigin wurde 2018 und 2019 Landes-Vizemeisterin, im Vorjahr schrammte sie knapp am Treppchen vorbei mit ihrem Partner Royal Sid. Nun gibt’s einen neuen Anlauf in den zwei Drei-Sterne-Prüfungen.

Schulzes finaler Akt

Auf eine Dressur-Erfolgsgeschichte beim HA.LT hofft auch Greta Schulze. Die Starterin vom RFV Hankensbüttel hat sich trotz erschwerter Bedingungen inmitten der ausgedünnten Turnierlandschaft in ihrem letzten Pony-Jahr für das Landesfinale qualifiziert und tritt auf Dream of April in drei L-Prüfungen an.

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