Fußball – Kreisliga: Knesebeck erfüllt Ziel, Hankensbüttel nicht

Gute Noten für VfL, HSV muss nachbessern

Auf der (Ball-)Höhe: Knesebeck (l.) kann mit dem bisherigen Abschneiden mehr als zufrieden sein. Foto: Barrenscheen

Knesebeck. Die Versetzung ist aktuell natürlich nicht gefährdet. In neun Tagen endet ja auch nur die erste Saisonhälfte in der Fußball-Kreisliga. Der VfL Knesebeck, der Sonntag (14 Uhr) auf den SV Hankensbüttel trifft, wird aber ein gutes Zwischenzeugnis erhalten.

25 Zähler stehen bisher zu Buche. Die Mannschaft von Trainer Marco Lenz hat damit das Zwischenziel mehr als erfüllt. „Wir sind super zufrieden. Sensationell, was die Jungs gespielt haben“, lobte der Knesebecker Coach, der 20 Zähler als Halbjahres-Ziel ausgegeben hatte.

Selbst wenn die Einhornstädter bei den letzten beiden Vergleichen gegen den HSV und in Jembke (Sonnabend, 6. Dezember) leer ausgingen, würde sich die Meinung von Lenz nicht ändern. Mit Punkten wäre jetzt ohnehin nicht mehr zu rechnen. „Wir pfeifen aus dem letzten Loch.“ Der Kräfteverschleiß bei Knesebecks Mini-Kader sei durchaus spürbar gewesen, erklärt Lenz.

„Wir haben einige Spiele knapp gewonnen, hatten dabei aber auch Glück. Das war aber das Glück des Tüchtigen“, meint Knesebecks Coach, der die Moral seiner Mannschaft lobt. Gegen Hankensbüttel wäre diese auch nötig. Gerade auch angesichts des Nordkreis-Boßelns würde wohl nur die Tagesform – Einstellung und Kampfgeist – gegen Hankensbüttel mitentscheiden. Auch deshalb wäre Lenz auch schon mit einem Zähler zufrieden.

Sein Gegenüber Jens Meyer könnte auch mit einem Zähler leben. Auch wenn eigentlich mehr nötig wären. „Unterm Strich haben wir einige Punkte zu wenig“, bilanziert der Hankensbütteler Trainer, der sein Team weiter oben im gesicherten Mittelfeld platzieren wollte. „Und dafür fehlen uns drei bis sechs Punkte.“

Einen Dreier könnte der HSV am Sonntag einfahren. Meyer rechnet nicht unbedingt damit. „Knesebeck ist eine Hausnummer“, zeigt der Hankensbütteler Coach Respekt. „Es gibt sicher andere Vereine, wo wir leichter hätten Punkte holen können.“ Immerhin kehrt Torhüter Leon Jakob zurück.

Von Matthias Jansen

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