Fußball – Bezirksliga: Isenbüttels Coach heuert in Wahrenholz an

Gryglewski spricht VfL aus der Seele

Schwarz auf weiß: Trainer Torben Gryglewski übernimmt in der neuen Saison den VfL Wahrenholz.

Wahrenholz. Vom Bettnachbarn zum Nachfolger. Wie groß die Schuhe von Volker Streilein sind, konnte sich Torben Gryglewski schon anschauen.

Der 38-Jährige, der noch den MTV Isenbüttel betreut und in der neuen Saison die Nachfolge von Streilein bei Fußball-Bezirksligist VfL Wahrenholz antreten wird, lag bei zwei Trainerlehrgängen mit seinem VfL-Vorgänger schon auf einem Zimmer.

Kaum verwunderlich, dass sich die Vorstellung der beiden Trainer, wie Fußball erfolgreich gespielt werden soll, nicht sonderlich unterscheidet. Findet jedenfalls der neue Wahrenholzer Spartenleiter Stefan Frommelt. „Beide sind sich schon sehr ähnlich“, lautet Frommelts Urteil. Eine Kopie des scheidenden Trainers will Gryglewski aber nicht sein.

Soll er auch nicht. Der Verein erhofft sich Neues. Frischen Wind. „Torben will die Mannschaft sportlich und spielerisch voranbringen, setzt auf ein hohes Maß an Professionalität“, sagt Andreas Pieper, der mit Frommelt, Teammanager Jens Sölter und Co-Trainer Ralf Ende in der Trainerfindungs-Kommission saß.

Der Verein habe zwar mit dem „einen oder anderen Trainer“ gesprochen. Aber erst bei dem A-Lizenz-Inhaber habe es klick gemacht. „Alles, was wir in dem Gespräch bereden wollten, hat Torben von sich aus angesprochen. Er hat uns aus der Seele geredet“, sagte Frommelt.

Für Gryglewski habe sich der Verein entschieden, weil „er der einzige war, der wirklich Leben gezeigt hat. Torben war richtig heiß, die Aufgabe zu übernehmen“, erklärt Frommelt. Die Mannschaft, die gestern von der Personalie erfuhr, war teilweise in die Entscheidung eingebunden. „Wir haben den Mannschaftsrat – das sind neben Kapitän Chris Hartmann auch noch Niklas Germer und Bastian Mechelk – immer gefragt, was sie zu dem oder dem Trainer sagen“, so Frommelt.

Und was sagt Gryglewski. „Der VfL ist ein attraktiver Verein. Wahrenholz spielt eine gute Rolle im Bezirk. Ich bin froh, die Aufgabe übernehmen zu können“, so der kommende Übungsleiter der Gelb-Schwarzen, der sich zunächst aber ganz auf seine Aufgabe beim abstiegsbedrohten MTV Isenbüttel konzentrieren will.

Aus Rücksicht auf die eigene Aufgabe und die Situation in Wahrenholz – der VfL kämpft um den Aufstieg – will Gryglewski „Streilein gar nicht reinfunken.“ Ein erstes Treffen mit der Mannschaft soll es erst in den nächsten Wochen geben.

Von Matthias Jansen

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