Fußball – Bezirksliga: Wahrenholzer Trainer hofft auf ersten Sieg gegen seinen Ex-Club Isenbüttel

Gryglewski und der kleine Makel

Alles reinwerfen: Der VfL Wahrenholz (r. Jan Schöbel) muss sich gut zwei Monate nach dem Pokal-Sieg bei der Rückkehr zum MTV Isenbüttel auf schwierige Platzverhältnisse und einen harten Fight einstellen. Foto: Barrenscheen

Wahrenholz. Von einem Angstgegner will Torben Gryglewski nicht sprechen. Und doch! Seit er die Seiten gewechselt hat, wohnte der jetzige Trainer des VfL Wahrenholz noch nie einem Sieg über seinen Ex-Club MTV Isenbüttel bei. Eine Lücke in der Vita, die am Sonntag (14.

30 Uhr) im Bezirksliga-Gastspiel an der Hehlenriede geschlossen werden soll.

Anfang August setzte sich das Taterbusch-Team zwar im Bezirkspokal in Isenbüttel durch – doch ohne den damaligen Urlauber Gryglewski. Und erst im Elfmeterschießen. „In der regulären Spielzeit hat die Mannschaft auch nicht gewonnen. Das ist bisher noch keine Erfolgs-Geschichte. Aber mir ist es ein Anliegen, gegen den Verein, bei dem ich lange tätig war, auch mal als Sieger vom Platz zu gehen.“ Die Wahrenholzer spielen ein Stück weit also auch für ihren Coach.

Dieser kennt nicht nur den MTV, sondern auch seinen Nachfolger Rouven Lütke sehr gut. „Ich weiß, wie er über Fußball denkt und wie er spielen lässt – überraschen kann uns Isenbüttel nicht“, sagt Gryglewski. In vorderster Linie liegt es am VfL selbst. Trotz der Ausbeute von vier Zählern seien die beiden zurückliegenden Leistungen nicht „glorreich“ gewesen. Der Wahrenholzer Coach will aber auch nicht „alles schwarz malen“. Gryglewski wertete das magere 1:1 gegen Wasbüttel als „sehr guten Dämpfer. Ich denke, dass wir charakterlich nicht noch einmal so auftreten werden.“

Genau wie die Mannschaft kennt er auch den Isenbütteler Platz aus dem Eff-Eff. „Er wird sehr tief und nicht im besten Zustand sein“, betont Gryglewski angesichts der anhaltenden Regenfälle zuletzt. „Also heißt es für uns zuerst: Ärmel hochkrempeln und fighten!“ Denn genau das erwartet er auch von seinen ehemaligen Schützlingen. Wahrenholz müsse den Kampf „annehmen wollen“. Nur so können die Gäste dem zuletzt aufstrebenden MTV (acht Punkte aus vier Spielen) Einhalt gebieten. Neben Niklas Germer könnte auch Marcell Meyer wieder eine wichtige Option für Sonntag beim VfL sein.

Von Ingo Barrenscheen

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