Meilenwölfe feiern zwei Jubiläen an einem Abend

Grün-Weiße Party-Nacht

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Geburtstagsbild mit seinen zwei Brüdern und Edin Dzeko (2. von links): Für Sören Henke (rechts) war es ein ganz besonderer Samstagabend in Wolfsburg.

ar Wolfsburg. Es passte alles zusammen an diesem Samstagabend. Anlässlich des 20-jährigen Bundesliga-Jubiläums hatte der VfL Wolfsburg am Vorabend des großen Jubiläumsspiels (siehe oberer Text) seine Fußball-Helden der letzten 20 Jahre und die Fans zu einer gemeinsamen Feier in die Halle09 der Volkswagen Arena geladen.

Eine Party-Nacht in Grün-Weiß: Die Meilenwölfe trafen viele ehemalige VfL-Profis wie Stefan Schnoor (blaues Hemd), Tobias Rau (links unten) oder Roy Präger (2. von rechts oben).

Unter dem Motto „Grün-Weiße Nacht“ kam alles zusammen, was sich in den vergangenen 20 Jahren einen Namen bei den Wölfen gemacht hat. Mit dabei war auch der VfL-Fan-Club Meilenwölfe um seinen Vorsitzenden Sören Henke. Für Henke war es ein ganz besonderer Abend. Denn wie es der Zufall so wollte, hatte er auch noch Geburtstag. „Es war schön, dass wir beide Feierlichkeiten verbinden konnten“, sagte Henke, der begeister war von dem „tollen Rahmen. Es war eine einmalige Atmosphäre und ein unheimlich positives Bild für den Standort Wolfsburg.“ In der Tat. Viele der Ex-Stars schwärmten gerade zu von ihrer alten Heimat. Der argentinische Goalgetter Diego Klimowicz meinte: „Ich habe Familie hier in Wolfsburg. Für mich ist es mein zweites Zuhause.“ Ähnlich sah das auch Robson Ponte: „Ich fühle mich in Wolfsburg wie zuhause. Ich habe eine super Zeit hier gehabt.“

Eine super Zeit hatten auch die Fans, die sich ungezwungen mit ihren Vorbildern unterhalten konnten. Henke und die Meilenwölfe verbrachten den Abend vor allem an der Seite von Tobias Rau und Stefan Schnoor. „Sie waren aber alle sehr, sehr volksnah“, schilderte der Fan-Club-Vorsitzende seine Eindrücke. Dass Henke den Spitznamen „Schnorri“ trägt – abgeleitet von eben jenem Stefan Schnoor – betrachtete der Ex-Profi als eine Ehre: „Es gibt schlechtere Spitznamen.“ Der Abwehrspieler, der zwischen 2001 und 2006 in Wolfsburg aktiv war, freute sich ohnehin sehr über das Wiedersehen bekannter Gesichter. „Das ist letztendlich wie ein Klassentreffen. Schon cool“, sprach es und stürzte sich mit der Ankündigung, dass Vollgas angesagt sei, in die Party-Nacht: „Rechts ist das Gaspedal, links wird überholt.“

Zeit genug zum Jubiläumsspiel, um den Rausch auszuschlafen war ja noch. Tomislav Maric blickte bereits am Samstagnachmittag schon einmal voraus: „Ich freue mich am meisten, dass der Biliskov in meiner Mannschaft spielt. Wir haben uns zwar fünf Jahre das Zimmer geteilt, aber der einzige, den er im Training immer abgegrätscht hat, war ich. Wenn er in der anderen Mannschaft wäre, würde ich alles darauf setzen, dass er mich morgen wieder umnietet.“ Ein augenzwinkernder Kommentar, der unterstreicht, um was es an diesem Abend ging: Das Wiedertreffen alter Bekannter, Party und natürlich ganz viel Spaß...

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